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Inhalt

Vorwort des Übersetzers2

Vorwort4

Eine authentische Zusammenfassung des Gebets7

Die Vorgehensweise beim Wudu' 8

Das Gebet: von Takbīr  bis Taslīm 14

Die Adhkār  nach dem Gebet42

Das Janāzah -Gebet46

Anhang53

Transliteration ausgewählter Bittgebete54

Wudu' 54

Gebet55

Adhkār  nach dem Gebet65

Janāzah -Gebet68


Vorwort des Übersetzers

الحمد للّٰه  وحده ، والصلاة والسلام على من لا نبي بعده ، سيدنا محمد

 وعلى آله وصحبه ومن اهتدى بهداه - أما بعد

Das Gebet ist die erste Angelegenheit über die der Sklave Allāhs am Tag der Auferstehung gefragt werden wird. Der Gesandte Allāhs ﷺ sagte: „ Die erste Angelegenheit über welche die Sklaven zur Rechenschaft gezogen werden [am Tag der Auferstehung], ist das Gebet .“ [1]  

Demnach ist es eine Sache äußerster Wichtigkeit, dass ein Muslim Acht darauf gibt seine Pflichtgebete gewissenhaft und vollständig zu beten. Und zur Vollständigkeit des Gebets gehört nicht nur, dass er es in seiner vorgeschriebenen Zeit betet, sondern dazu gehört auch, dass er sich dabei die vom Propheten ﷺ beigebrachte Vorgehensweise zu eigen macht.

Genau zu diesem äußerst wichtigen Zweck, dient das hier auf deutsch übersetzte Buch des Hadīthgelehrten Hāfidh Zubayr 'Ali Zai [rahimahullāh]: مختصر صحيح نماز نبوي - Eine authentische Zusammenfassung des Gebets des Propheten ﷺ.

Eine der vielen Besonderheiten, die dazu motiviert haben gerade dieses Buch für die deutschen Leser zu übersetzen, ist die ausführliche Takhrīj  [Referenzieren]   und Tahqīq  [Verifizierung]   der für die einzelnen Punkte verwendeten Ahadīth und Āthār . Dies macht unter anderem möglich, dass Studenten des Islam jeglichen Levels einen Nutzen aus diesem Buch ziehen können. Jemand der gerade anfängt das Gebet zu lernen und eine auf authentischen Überlieferungen basierende Anleitung benötigt, die weder zu grob, noch zu überwältigend ist, wird genauso viel Nutzen aus diesen Buch ziehen können wie ein fortgeschrittener Student, der sich mit den Fawāid  bezüglich der Isnād der Überlieferungen, Āthār  und Punkten von Fiqh , die der Autor anspricht, auseinandersetzen möchte. Um eine Vielzahl der Fawāid  möglichst vielen Muslimen zugänglich zu machen, wurden viele der verwendeten Wörter der Hadīthterminologie vom Übersetzer auf deutsch zusammenfassend erklärt. Außerdem wurden zusätzliche Fawāid  an einigen Stellen erwähnt. Diese vom Übersetzer hinzugefügten Fawāid  befinden sich in den Fußnoten des Vorworts und sind im restlichen Buch durch eckige Klammern mit kursiv editiertem Inhalt [ Beispiel ] hervorgehoben.

Hāfidh Zubayr 'Ali Zai hat in diesem Buch, neben den Kapiteln von Wudu'  und einer Schritt-für-Schritt Anleitung für das Gebet auch zwei zusätzliche Kapitel hinzugefügt: Einige überlieferte Adhkār nach dem Gebet und eine Anleitung für das  Janāzah -Gebet.

Alle in diesem Buch befindlichen Du'ās [Bittgebete] wurden sowohl in ihrer arabischen Form wiedergegeben, als auch in deutsch. Die Übersetzung der Duā's  und dem Qur‘ān sind, wie wohlbekannt ist, immer nur als eine Übertragung ins Deutsche zu verstehen, und wurden für dieses Buch von Übersetzungen professioneller Übersetzer von englischen Werken oder Werken in Urdu, ins Deutsche übersetzt.

Im Anhang befindet sich noch eine vom Übersetzer zusammengestellte Transliteration einiger ausgewählter Bittgebete für diejenigen, die gerade noch dabei sind Arabisch zu lernen, oder noch nicht korrekt Arabisch lesen können.

Möge Allāh sich Hāfidh Zubayr 'Ali Zai erbarmen, und möge Er diese bescheidene Anstrengung vom Übersetzer akzeptieren.

Āmīn .

Vorwort

Nach der Bezeugung von Tawhīd , ist das Gebet die zweitwichtigste Säule im Islam. Wo im Qur‘ān und der Sunnah das Festhalten an der regelmäßigen Verrichtung des Gebets hervorgehoben wird, macht die Aussage des Propheten : „ Und betet, so wie ihr mich beten sehen habt .“ [2] , es verpflichtend, dass man sich bei seiner Ausübung die 'prophetische Vorgehensweise' zu eigen macht.

Das vorliegende Buch [ مختصر صحيح نماز نبوي ] wurde genau zu diesem äußerst wichtigen Zweck verfasst. Unser ehrenwerter Gefährte, Hāfidh Zubayr 'Ali Zai [hafidhahullāh] [3] , hat dabei auf eine sehr schöne Art und Weise und mit der Hilfe von Sahīh  und Hasan li-zhātihi Ahadīth, [4]  die Vorgehensweise beim Gebet beschrieben. Zudem hat er an einigen Stellen die Aussagen der Salaf Salihīn [5]  erwähnt, um manche Angelegenheiten des Gebets klarzustellen.

Obwohl das vorliegende Buch eine Zusammenfassung ist, hat es bezogen auf seinem Umfang und den Nutzen die aus ihm extrahiert werden können, eine ausgezeichnete Stellung.

[ مختصر صحيح نماز نبوي ] wurde schon zuvor im monatlichen Magazin al-Hadīth Hazro [6]  veröffentlicht, aber wegen der sich wiederholenden Nachfragen unserer Gefährten wird es jetzt, nach Überarbeitung und in etwas detaillierter Form, als ein Buch herausgegeben.

Unser nobler Gefährte hat auch vor ein ausführliches Buch über diese Thematik zu verfassen. [ إن شاء اللّٰه ]

Wir beten zu Allāh, dem Allerhöchsten, dass er ihn beschützt und bewahrt, damit er dieses Vorhaben in die Tat umsetzten kann.


Die Vorgehensweise beim Wudu'

  1. Am Anfang des Wudu' sollte man)  ( بِاسْمِ اللّٰهِ  sagen.

Der Prophet  sagte:)  ( لاَ وُضُوءَ لِمَنْ لَمْ يَذْكُرِ اسْمَ اللّٰهِ عَلَيْهِ  „Es gibt kein Wudu'  für denjenigen, der darin [zu Beginn] nicht den Namen von Allāh erwähnt.“ [7]

Er würde seinen Gefährten رَضِيَ اللّٰهُ عَنْهُمْ  befehlen:)  ( تَوَضَّؤُوْا بِسْمِ اللّٰهِ  „Macht Wudu'  mit  بِسْمِ اللّٰهِ “. [8]

  1. Mache Wudu' mit [reinem] Wasser. [9]
  2. Der Prophet  sagte:

( لَوْلاَ أَنْ أَشُقَّ عَليٰ أُمَّتِي أَوْ عَلَى النَّاسِ لَأَمَرْتُهُمْ بِالسِّوَاكِ مَعَ كُلِّ صَلاَةٍ ) „Wenn ich nicht befürchtet hätte, dass es zu schwer für meine Ummah oder die Menschen ist, hätte ich ihnen befohlen mit jedem Gebet den Miswāk  zu benutzten.“ [10]

Als er  nachts aufstand, benutzte er den Miswāk  und machte Wudu' . [11]

  1. Wasche zuerst drei Mal deine beiden Handflächen. [12]
  2. Dann wasche drei Mal deinen Mund aus und schöpfe drei Mal Wasser in deine Nase. [13]
  3. Dann Wasche drei Mal dein Gesicht. [14]
  4. Dann wasche drei Mal deine Hände, jeweils bis zu deinen Ellbogen [ also inklusive den Ellbogen. Es ist empfohlen beim Wudu' und Ghusl beim Waschen immer mit der rechten Seite zu beginnen, siehe z.B. Sahīh Bukhāri, Hadīth 426 ]. [15]
  5. Dann streiche über deinen [gesamten] Kopf. [16]

Streiche mit beiden Händen über deinen Kopf, vom Beginn des Kopfes, bis zum Ende von deinem Nacken, dann streiche von dort zurück, bis du wieder den Beginn deines Kopfes erreichst. [17]

Streiche nur einmal über deinen Kopf. [18]  

Dann streiche [ mit denselben feuchten Händen ] ein Mal über die Außenseite und Innenseite von deinen Ohren.   [19]

  1. Dann wasche jeweils drei Mal, deine beiden Füße bis zu deinen Fußknöcheln. [20]
  2. Während dem Wudu'  sollte man [beim Waschen der Hände und Füße] mit seinen Fingern auch zwischen seine Finger bzw. Zehen gehen [ Khilāl machen]. [21]
  3. Man sollte mit seinen Fingern auch durch den Bart gehen [ Khilāl machen]. [22]

Anmerkung : Es ist auch bewiesen nach dem Wudu'  Wasser auf seinen Schambereich zu sprenkeln [Sunan Abu Dāwūd [166], mit einer Hasan  Isnād ]. Dies ist die beste Methode, um Zweifel [ dass nach dem Wudu' Urin ausgetreten ist ] und Waswasa  zu beseitigen, siehe Musannaf Ibn Abi Shaybah [1/167].

  1. Nach dem Wudu' gibt es die folgenden Bittgebete:  

[23] ) ( اَشْهَدُ أَنْ لاَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ وَحْدَهُ لاَ شَرِيْكَ لَهُ ، وَاَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا عَبْدُهُ وَرَسُولُه

[24] ) ( سُبْحَانَكَ اللّٰهُمَّ وَبِحَمْدِكَ ، اَشْهَدُ اَنْ لاَ اِلٰهَ إِلاَّ اَنْتَ ، اَسْتَغْفِرُكَ وَاَتُوبُ إِلَيْكَ

  1. Nach dem Wudu'  gibt es folgende Nawāqid al-Wudu ' [was den Wudu'  nichtig macht]:

Urin, Stuhlgang, Schlaf [ mit Schlaf ist gemeint, dass man in einen Zustand fällt in dem man es nicht merken würde, dass man Gas ausgeschieden hat ] [Sunan at-Tirmidhī [3535], und er sagte: „ Hasan Sahīh “, und die Hadīth ist Hasan ], Madhi  [ klebrige, flüssige Ausscheidung von den Geschlechtsteilen, z.B. wegen sexueller Erregung (Präejakulation) ] [ Sahīh :   Sahīh Bukhāri [132], Sahīh Muslim, Hadīth 303], [ direktes ] Anfassen des Geschlechtsteils [ also ohne Barriere ] [Sunan Abu Dāwūd [181], als Sahīh klassifiziert von at-Tirmidhī [82], und es ist eine Sahīh   Hadīth], das Essen von Kamelfleisch [ Sahīh : Sahīh Muslim, Hadīth 360], Ausscheiden von Gas [ von der unteren/hinteren Passage ] [Abu Dāwūd [205], mit einer Hasan  Isnād ].

[ Eine von den Einflüsterungen des Shaytān [Waswasa] geplagte Person verlässt das Gebet nur, wenn sie das Austreten des Gases gehört hat, oder es riecht, siehe Sahīh Bukhāri, Hadīth 137 ].

Das authentische Gebet des Propheten

von Takbīr  bis Taslīm

  1. Wenn der Gesandte Allāhs  für das Gebet aufstehen würde, würde er sich in Richtung der Qiblah  [die Ka'bah] wenden, Raf'ul Yadayn  machen, und sagen:)  ( اللّٰهُ اَكْبَرُ . [25]

Und er  sagte: „Wenn du dich für das Gebet hinstellst, sag den Takbīr .“ [26]

  1. Dann würde er  seine beiden Hände bis zu seinen Schultern heben. [27]

Es ist auch bewiesen, dass er  seine beiden Hände bis zu seinen Ohren heben würde. [28]  Demnach ist beides erlaubt, aber in den meisten Überlieferungen ist erwähnt, dass er Raf'ul Yadayn  [ das Heben der Hände ] bis zu seinen Schultern gemacht hat. Hier sollte angemerkt sein, dass das Berühren der Ohrläppchen beim Raf'ul Yadayn  keine Beweise hat. Die Einschränkung, dass Männer immer bis zu den Ohren, und Frauen immer bis zu ihren Schultern Raf'ul Yadayn  machen sollten, ist durch keine authentische Überlieferung bewiesen.

  1. Er  würde beim Raf'ul Yadayn seine Finger spreizen. [29]
  2. Er  würde dann auf seine Brust, seine rechte Hand auf seine linke Hand legen. [30]

Es würde den Leuten [vom Propheten ] befohlen werden, im Gebet ihre rechte Hand auf den linken Zira'  zu legen. [31]

[ ذراع ] Zira' : Von der Spitze des Ellenbogens, bis zur Spitze des Mittelfingers, siehe al-Qamūs al-Wahīd [S.568].

Wayl bin Hujr [radiallāhu 'anhu] hat gesagt, dass der Prophet dann seine rechte Hand auf seine linke Handrückseite, Handgelenk und Sā'd  gelegt hat. [32]

[ ساعد ] Sā'd : Der Bereich von der Spitze des Ellenbogens bis zur Handrückseite, siehe al-Qamūs al-Wahīd [S.769].

Sollte man seine Hand auf den gesamten Zira'  legen [also Handrücken, Handgelenk und von der Spitze des Ellenbogens bis zum Handrücken], so kommt man automatisch über den Bauchnabel und auf die Brust.

  1. Der Gesandte Allāhs  würde zwischen dem [einführenden] Takbīr  [also: Takbīr-e-Tahrīma ] und der Rezitation [ des Qur‘ān ] folgende Bittgebete [ Du'a ] [leise, also ohne eine laute Stimme] lesen:

(اللّٰهُمَّ بَاعِدْ بَيْنِي وَبَيْنَ خَطَايَاىَ كَمَا بَاعَدْتَّ بَيْنَ الْمَشْرِقِ وَالْمَغْرِبِ ، اللّٰهُمَّ نَقِّنِيْ مِنَ الْخَطَايَايَ كَمَا يُنَقَّى الثَّوْبُ الْاَبْيَضُ مِنَ الدَّنَسِ،اللّٰهُمَّ اغْسِلْ خَطَايَايَ بِالْمَاءِ وَالثَّلْجِ وَالْبَرَدِ ) [33]

Das folgende Bittgebet ist ebenfalls von ihm  bewiesen:

(سُبْحَانَكَ اللّٰهُمَّ وَبِحَمْدِكَ وَتَبَارَكَ اسْمُكَ وَتَعَالَىٰ جَدُّكَ وَلاَ اِلٰهَ غَيْرُكَ) [34]

Von diesen und anderen bewiesenen Bittgebeten kann man lesen welches auch immer man möchte.

  1. Dann würde er  das folgende Bittgebet lesen:

(أَعُوذُ بِاللّٰهِ السَّمِيعِ الْعَلِيمِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ ، مِنْ هَمْزِهِ وَنَفْخِهِ وَنَفْثِهِ) [35]  

  1. Dann würde er  ( بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم ‏) lesen. [36]

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم ‏ kann man entweder leise oder laut lesen - beides ist erlaubt. Wegen der großen Anzahl an Beweisen ist es unter normalen Umständen besser es leise zu lesen. [37]

In dieser Angelegenheit sollte man nicht zu streng sein.

  1. Dann würde er  die Surah al-Fātiha lesen. [38]

اَلۡحَمۡدُ لِلّٰهِ رَبِّ الۡعٰلَمِيۡنَۙ‏ ٢  الرَّحۡمٰنِ الرَّحِيۡمِۙ‏ ٣  مٰلِكِ يَوۡمِ الدِّيۡنِ ٤  اِيَّاكَ نَعۡبُدُ وَاِيَّاكَ نَسۡتَعِيۡنُ ٥ ‏ اِهۡدِنَا الصِّرَاطَ الۡمُسۡتَقِيۡمَۙ‏ ٦  صِرَاطَ الَّذِيۡنَ اَنۡعَمۡتَ عَلَيۡهِمۡ غَيۡرِ الۡمَغۡضُوۡبِ عَلَيۡهِمۡ وَلَا الضَّآلِّيۡنَ ٧
Die Surah al-Fātiha würde er  langsam lesen und nach jedem Vers pausieren. [39]

Er  würde sagen: ( لاَ صَلٰو ةَ لِمَنْ لَّمْ يَقْرَأْ بِفَاتِحَةِ الْكِتَابِ ): „Es gibt kein Gebet für denjenigen, der [ darin ] nicht die Surah al-Fātiha liest.“ [ Sahīh:  Sahīh Bukhāri, Hadīth 756].

Und er  würde sagen:

( كُلُّ صَلٰوةٍ لاَ يُقْرَأُ فِيهَا بِفَاتِحَةِ الْكِتَابِ فَهِيَ خِدَاجٌ فَهِيَ خِدَاجٌ ): „Jedes Gebet, in dem die Surah al-Fātiha nicht rezitiert wird, ist unvollständig, ist unvollständig.“ [Sunan Ibn Mājah [841], mit einer Hasan  Isnād].

  1. Dann würde er   Āmīn  sagen. [40]  Der noble Gefährte Wayl bin Hujr [radiallāhu 'anhu] berichtet, dass er mit dem Gesandten Allāhs  zusammen gebetet hat, und er legte seine rechte Hand auf seine linke Hand, und als er ( وَلَا الضَّآلِّيۡنَ ) [laut] gesagt hatte, sagte er ( آمِينَ ) [laut]. [41]  

Von dieser Hadīth erfahren wir, dass man bei einem lauten Gebet [als Imām oder hinter dem Imām] Āmīn  laut sagen sollte.

In einer anderen Überlieferung von Wayl bin Hujr [radiallāhu 'anhu] kommt vor: „Und er  hat dabei [beim Āmīn ] seine Stimme leise gehalten.“ [42]

Diese Überlieferung [ wäre sie denn authentisch ] ist der Beweis dafür, dass man in leisen Gebeten Āmīn  leise sagen sollte. In leisen Gebeten Āmīn  leise zu sagen, hat den Konsens der
Muslime
-الحمد اللّٰه ‎و

  1. Dann würde er  vor der Surah ( بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم ‏) lesen. [43]
  2. Er  hat gesagt: „Dann rezitier die Umm-al-Qur‘ān  [Surah al-Fātiha] und was auch immer Allāh möchte.“ [44]

Der Prophet  würde in den ersten beiden Rak'āhs  die Surah al-Fātiha lesen und zusätzlich noch eine Surah. [45]

Und in den letzten beiden Rak'ahs  würde er [nur] die Surah al-Fātiha lesen. [46]

Er  würde nach der Rezitation und vor dem Ruku' eine kurze Pause machen. [47]

  1. Dann würde er   Takbīr )  ( اللّٰهُ اَكْبَرُ  für den Ruku'  sagen . [48]
  2. Er  würde seine beiden Hände bis zu seinen Schultern heben. [49]

Er  würde [vor und nach dem Ruku' ] Raf'ul Yadayn  machen und [danach] den Takbīr  sagen. [50]

Falls zuerst der Takbīr  gesagt wird und dann Raf'ul Yadayn  gemacht wird, so ist dies ebenfalls erlaubt. Abū Humayd as-Sā'idi [radiallāhu 'anhu] sagte, dass er  erst den Takbīr  sagte, dann Raf'ul Yadayn  machte. [51]

  1. Wenn er   Ruku' machen würde, würde er seine beiden Knie fest mit seinen beiden Händen greifen und seinen Rücken nach vorne beugen [bis er gerade war]. [52]  Sein  Kopf würde weder tiefer [als sein Rücken] sein, noch höher [als sein Rücken - vielmehr würde er der Höhe seines Rücken entsprechen]. [53]

Er  würde seine beiden Handflächen auf seine Knie legen und mit I'tidāl [ Mäßigung den Ruku'] machen, also weder würde er seinen Kopf [zu sehr] absenken, noch würde er ihn [sehr] hoch halten [54] , sondern er  würde seinen Kopf in Linie mit seinem Rücken halten, sodass er der Höhe des Rücken entsprach.

  1. Wenn er   Ruku' machen würde, würde er beide Hände auf seine Knie legen, als ob er sie festhalten würde, und er würde seine Arme von seinen Seiten fernhalten [ also die Ellbogen nach außen halten, weg von dem Körper ]. [55]  
  2. Er  würde im Ruku' lesen: ) ( سُبْحَانَ رَبِّيَ الْعَظِيمِ [56]

Er  würde befehlen, dass dies im Ruku' gelesen werde soll. [57]

Die folgenden Du'ās  sind von ihm  ebenfalls im Ruku' bewiesen:

  ٪ سُبْحَانَكَ اللّٰهُمَّ رَبَّنَا وَبِحَمْدِكَ ، اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِيْ [58]

  Er würde dieses Bittgebet sehr oft lesen. [ Weitere Bittgebete :]

٪ سُبُّوحٌ قُدُّوسٌ ، رَبُّ الْمَلاَئِكَةِ وَالرُّوحِ [59]

٪ سُبْحَانَكَ وَبِحَمْدِكَ لاَ إِ لٰهَ إِلاَّ أَنْتَ [60]

٪ اللّٰهُمَّ لَكَ رَكَعْتُ وَبِكَ آمَنْتُ وَلَكَ أَسْلَمْتُ ، خَشَعَ لَكَ سَمْعِيْ وَبَصَرِيْ وَمُخِّيْ وَعَظْمِيْ وَعَصَبِيْ [61]

Von diesen Bittgebeten kann man lesen welches auch immer man möchte. Alle diese Bittgebete zusammen in einem einzigen Ruku' oder Sujūd  zu lesen, wird durch keinen klaren Beweis unterstützt, aber von dem generellen Beweis bezüglich der Tashahhud -Position: ( ثُمَّ لِيَتَخَيَّرُ مِنَ الدُّعَاءِ أَعْجَبَهُ إِلَيْهِ فَيَدْعُوْ )  [ Sahīh :  Sahīh Bukhāri [835], Sahīh Muslim [402], und die Wortwahl ist von Bukhāri] [ „Dann such dir die Du’ā aus, die dir am besten gefällt und lese sie.“ ], lässt sich ableiten, dass es erlaubt ist diese Bittgebete vereint zu lesen. اللّٰه اعلم ‎و

  1. Als einmal eine Person nicht richtig betete, sagte er ﷺ, als er ihr die richtige Art zu beten beibrachte:

„Falls du aufstehst für das Gebet, mache einen vollständigen Wudu' , dann wende dich in Richtung der Qiblah  und sag den Takbīr [ Allāhu Akhbar ], dann rezitiere was für dich einfach ist vom Qur’ān [Surah al-Fātiha], dann geh in den Ruku' , bis du im Ruku' deine Ruhe gefunden hast, dann steh [mit Ruhe] auf und stell dich gerade hin, denn geh in den Sujūd [ Niederwerfung ], bis du im Sujūd deine Ruhe gefunden hast, dann setzt dich auf, bis du sitzend deine Ruhe gefunden hast, denn geh in den [zweiten] Sujūd [ Niederwerfung ], bis du im Sujūd deine Ruhe gefunden hast, dann setzt dich [vom zweiten Sujūd] auf, bis du sitzend deine Ruhe gefunden hast, und dann mache [in allen Rak'āt ] dasselbe, für das gesamte Gebet.“   [62]

  1. Als er  vom Ruku' seinen Kopf heben würde, würde er Raf'ul Yadayn  machen, und sagen:

[63] ( سَمِعَ اللّٰهُ لِمَنْ حَمِدَه ، رَبَّنَا وَلَكَ الْحَمْدُ )

Es ist auch korrekt: ( رَبَّنَا لَكَ الْحَمْدُ )  zu sagen. [64]

Nach dem Ruku'  sind auch folgende Bittgebete bewiesen:

[65] ٪ اللّٰهُمَّ رَبَّنَا وَلَكَ الْحَمْدُ

٪ رَبَّنَا لَكَ الْحَمْدُ مِلْءَ السَّمٰوَاتِ وَمِلْءَ الْاَرْضِ وَمِلْءَ مَا شِئتَ مِنْ شَيْءٍ بَعْدُ ... ، [66]

... أَهْلَ الثَّنَاءِ وَالْمَجْدِ لاَ مَانِعَ لِمَا أَعْطَيْتَ وَلاَ مُعْطِيَ لِمَا مَنَعْتَ،وَلاَ يَنْفَعُ ذَا الْجَدِّ مِنْكَ الْجَدُّ [67]  

[68] ٪ رَبَّنَا وَلَكَ الْحَمْدُ، حَمْدًا كَثِيرًا طَيِّبًا مُبَارَكًا فِيهِ  

  1. Bezüglich der Frage, ob man nach dem Aufstehen vom  Ruku' wieder   seine Hände binden [ auf seine Brust legen ] sollte oder nicht, gibt es keinen eindeutigen Beweis, demnach ist beides erlaubt, aber es ist besser beim Stehen [ nach Ruku' ] seine Hände nicht zu binden. [69]
  2. Dann würde er   Takbīr )  ( اللّٰهُ اَكْبَرُ  sagen und in die Niederwerfung gehen [oder Takbīr während dem Gehen in die Niederwerfung sagen]. [70]
  3. Er  würde sagen:

( إِذَا سَجَدَ أَحَدُكُمْ فَلاَ يَبْرُكْ كَمَا يَبْرُكُ الْبَعِيرُ وَلْيَضَعْ يَدَيْهِ قَبْلَ رُكْبَتَيْهِ )

„Falls einer von euch in die Niederwerfung geht, dann soll er sich nicht hinsetzten, so wie sich ein Kamel hinsetzt, vielmehr sollte seine Hände vor seinen Knien den Boden berühren lassen.“ Er pflegte es dementsprechend zu tun. [71]

  1. Er  würde in seiner Niederwerfung seine Stirn und Nase fest auf den Boden tun und seine Arme von seinen Seiten fernhalten, und seine beiden Handflächen in Höhe seiner Schultern [auf den Boden] legen. [72]  Der noble Gefährte Wayl bin Hujr [radiallāhu 'anhu] würde sagen: „Wenn er  in die Niederwerfung gehen würde, würde er seine beiden Handflächen in Höhe seiner Ohren legen.“ [73]  [ Beides ist also erlaubt. ]
  2. In der Niederwerfung würde er  seine beiden Arme von seinen Achseln [ Seiten ] fernhalten. [74]  

Er  würde bei der Niederwerfung seine Hände [auf dem Boden] legen, weder würde er sie ausbreiten, noch würde er [sie zu sehr] einziehen. Seine Fußzehen würden in Richtung der Qiblah zeigen. [75]

Die Weiße seiner Achseln könnte [ bei seiner Niederwerfung ] gesehen werden. [76]

Er  würde sage: „Übt I'tidāl  [ Mäßigung ] in eurer Niederwerfung aus und keiner von euch sollte seine Arme so ausstrecken, wie der Hund es macht.“ [77]

Er  würde [ sinngemäß ] sagen: „Mir wurde befohlen die Niederwerfung auf sieben Knochen zu machen: Stirn, zusammen mit der Nase, beide Hände, beide Knie und beide Füße.“ [78]

Er  würde [ sinngemäß ] sagen: „Wenn einer Person in die Niederwerfung geht, so gehen zusammen mit ihm sieben Teile in die Niederwerfung: das Gesicht, die Handflächen, zwei Knie, und zwei Füße.“ [79]  Hierdurch wird klar, dass in der Niederwerfung die Nase, Stirn, die beiden Handflächen, beide Knie, und beide Füße den Boden berühren müssen [dies ist Fardh  (obligatorisch)]. In einer Überlieferung kommt vor:

(لَا  صَلٰوةَ لِمَنْ لَّمْ يَضَعْ أَنْفَهُ عَلَي الْأَرضِ )

„Es gibt kein Gebet für denjenigen, der darin nicht seine Nase auf den Boden legt.“ [80]

  1. Wenn in seiner  Niederwerfung ein Lamm gewollt hätte von unter seinen Armen durchzugehen, wäre es dazu in der Lage gewesen. [81]
  2. In der Niederwerfung ist der Mensch seinem Herrn sehr nahe, deshalb sollte er Bittgebete in der Niederwerfung sagen. [82]

Im Sujūd  ist bewiesen, die folgenden Bittgebete zu lesen:

[83] ٪ سُبْحَانَ رَبِّيَ الأَعْلَىٰ  

[84] ٪ سُبْحَانَكَ اللّٰهُمَّ رَبَّنَا وَبِحَمْدِكَ ، اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِي  

٪ سُبُّوحٌ قُدُّوسٌ ، رَبُّ الْمَلاَئِكَةِ وَالرُّوحِ [85]

[86] ٪ سُبْحَانَكَ وَبِحَمْدِكَ لاَ إِلٰهَ اِلاَّ أَنْتَ

[87] ٪ اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِي ذَنْبِي كُلَّهُ دِقَّهُ وَجِلَّهُ ، وَأَوَّلَهُ وَآخِرَهُ ، وَعَلاَنِيَتَهُ وَسِرَّهُ

٪ اللّٰهُمَّ لَكَ سَجَدْتُّ ، وَبِكَ آمَنْتُ وَلَكَ أَسْلَمْتُ ، سَجَدَ وَجْهِيَ لِلَّذِيْ خَلَقَهُ وَصَوَّرَهُ ، وَشَقَّ سَمْعَهُ وَبَصَرَهُ ، تَبَارَكَ اللّٰهُ أَحْسَنُ الْخَالِقِينَ [88]

  1. Er würde beim Gehen in die Niederwerfung kein Raf'ul-Yadayn machen. [89]
  2. Er würde in der Niederwerfung die beiden Ferse seiner Füße zusammentun und sie [ die Fußzehen ] würden in Richtung der Qiblah zeigen. [90]

In der Niederwerfung würden seine beiden Füße aufgerichtet sein. [91]

  1. Er würde Takbīr  [ اللّٰهُ اَكْبَرُ ] sagen und von der Niederwerfung hochkommen. [92]  Er würde den Takbīr  sagend, von der Niederwerfung seinen Kopf heben und seinen linken Fuß flach hinlegen, und sich dann auf ihn setzen. [93]

Er würde beim Hochheben des Kopfes von der Niederwerfung kein Raf'ul-Yadayn machen [ Sahīh : Sahīh Bukhāri [738], Sahīh Muslim, Hadīth 22/390]. Der noble Gefährte 'Abdullāh ibn 'Umar [radiallāhu 'anhu] würde sagen: „Im Gebet ist es von der Sunnah [des Propheten ], dass man den rechten Fuß aufrichtet und den linken Fuß flach hinlegt.“ [94]  [ Siehe auch Illustration auf S. 60 ]

  1. Er würde sich nach der Niederwerfung eine Zeit lang hinsetzen. [95]

[ Er würde dies tun ] Bis sogar manche sagen würden: „Er hat vergessen.“ [96]  

  1. Er würde beim Sitzen die Du'a machen: ( رَبِّ اغْفِرْ لِي رَبِّ اغْفِرْ لِي ). [97]
  2. Dann würde er  Takbīr  [ اللّٰهُ اَكْبَرُ ] sagen und in [die zweite] Niederwerfung gehen. [98]

Er würde beim Gehen in die Niederwerfung kein Raf'ul-Yadayn machen. [99]

Er würde zwischen den beiden Niederwerfung kein Raf'ul-Yadayn machen. [100]

Er würde in der Niederwerfung ( سُبْحَانَ رَبِّيَ الأَعْلَىٰ ) sagen. [101]

Für weitere Bittgebete, siehe Punkt 25.

  1. Dann würde er Takbīr  [ اللّٰهُ اَكْبَرُ ] sagen und von der [zweiten] Niederwerfung seinen Kopf heben. [102]  Er würde beim Hochheben des Kopfes von der Niederwerfung kein Raf'ul-Yadayn machen. [103]
  2. Wenn er in einer Rak'ah  mit einer ungeraden Zahl [erste oder dritte Rak'ah ] von der zweiten Niederwerfung seinen Kopf heben würde, würde er sich hinsetzen. [104]  Wenn er sich von der zweiten Niederwerfung hinsetzen würde, würde er seinen linken Fuß flach hinlegen und sich dann auf ihn setzen, bis jeder Knochen in seiner Position [ beim Sitzen ] angekommen war. [105]
  3. Eine Rak'ah  ist jetzt komplett. Wenn man jetzt ein Witr  [ ein freiwilliges Gebet nach dem 'Isha-Gebet ] gebetet hat, dann macht man den Tashahhud , Durūd , sagt die Bittgebete [was alles noch genannt werden wird] und den Salām . [106]
  4. Dann würde er sich [mit seinen beiden Händen] auf dem Boden abstützen und sich [für die zweite Rak'ah ] hinstellen. [107]
  5. Wenn er sich für die zweite Rak'ah  hinstellen würde, würde er mit اَلۡحَمۡدُ لِلّٰهِ رَبِّ الۡعٰلَمِيۡنَۙ  seine Rezitation beginnen und davor keine Pause machen. [108]

Vor der Surah al-Fātiha بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم ‏ zu lesen, wurde schon erwähnt. [109]

Gemäß dem Vers:

[النحل: 98] ﴿فَإِذَا قَرَأۡتَ ٱلۡقُرۡءَانَ فَٱسۡتَعِذۡ بِٱللَّهِ مِنَ ٱلشَّيۡطَٰنِ ٱلرَّجِيمِ٩٨﴾ , ist es erlaubt, vor بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم ‏ noch  أَعُوذُ بِاللّٰهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ   zu lesen; vielmehr ist es besser dies zu tun.

Was die Details der ersten Rak'ah  angeht, [110]  so gilt gemäß der Hadīth: „...dann mache [in allen Rak'āt ] dasselbe, für das gesamte Gebet.“ [111] , dass man die zweite Rak'ah  genauso beten sollte.

  1. Wenn er sich nach der zweiten Niederwerfung der zweiten Rak'ah [für den Tashahhud ] hinsetzen würde, würde er seine rechte Hand auf sein rechtes Knie, und seine linke Hand auf sein linkes Knie legen. [112]

Er würde mit seiner rechten Hand die Zahl 53 [einen Kreis] formen und den Finger der Shahāda [ Zeigefinger ] bewegen, [113]  also mit dem Finger Du’ā  machen. Es ist auch bewiesen, dass er  seine beiden Hände auf seine beiden Oberschenkel legen würde, seinen Daumen mit seinem Mittelfinger verbinden würde [einen Kreis machen würde], und den Zeigefinger bewegen würde. [114]

Demnach ist beides erlaubt.

  1. Er würde seinen rechten Ellbogen auf seinen rechten Oberschenkel legen. [115]

Er würde seine beiden Zira's   [116]  auf seine beiden Oberschenkel legen. [117]  [ All diese Formen sind also beim Hinsetzen erlaubt. ]

  1. Wenn er sich für den Tashahhud  hinsetzen würde, würde er mit seinem Zeigefinger zeigen. [118]

Er würde seinen Finger anheben und sogleich die Bittgebete des Tashahhud  sagen. [119]

Er würde seinen Zeigefinger etwas absenken. [120]

Er würde seinen Zeigefinger [konstant] bewegen. [121]

  1. Er würde seinen Zeigefinger in Richtung der Qiblah  richten und auf ihn [ den Zeigefinger ] schauen. [122]

Er würde dies im [ersten] Tashahhud  nach zwei Rak'ahs ,   als auch im [letzten] Tashahhud nach vier Rak'ahs  tun. Er würde bei beiden Tashahhud  mit seinem Finger zeigen. [123]

  1. Er würde für den Tashahhud  das folgende Bittgebet [ at-Tahiyāt ] beibringen:

التَّحِيَّاتُ لِلّٰهِ وَالصَّلَوَاتُ وَالطَّيِّبَاتُ، السَّلاَمُ عَلَيْكَ [124]  أَيُّهَا النَّبِيُّ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ وَبَرَكَاتُهُ، السَّلاَمُ عَلَيْنَا وَعَلَى عِبَادِ اللّٰهِ الصَّالِحِينَ، أَشْهَدُ أَنْ لَآ إِلَٰهَ إِلَّا ٱ للّٰهُ   وَأَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا عَبْدُهُ وَرَسُوْلُهُ [125]

  1. Dann würde er befehlen den Durūd zu lesen:

اللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰي مُحَمَّدٍ،وَ عَلٰي آلِ مُحَمَّدٍ، كَمَا صَلَّيْتَ عَلٰي إِبْرَاهِيمَ وَ عَلٰي آلِ إِبْرَاهِيمَ، إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ، اللّٰهُمَّ بَارِكْ عَلٰي مُحَمَّدٍ، وَ عَلٰي آلِ مُحَمَّدٍ، كَمَا بَارَكْتَ عَلٰي إِبْرَاهِيمَ، وَ عَلٰي آلِ إِبْرَاهِيمَ، إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ [126]

  1. Zwei Rak'ahs sind nun vollendet. Wenn man jetzt ein Gebet von zwei Rak'ahs  [z.B. das Fajr-Gebet] gebetet hat, kann man nun Bittgebete sprechen und auf beide Seiten den Salām  geben. Falls man ein Gebet von drei oder vier Rak'ahs  betet, dann sagt man den Takbīr  und stellt sich wieder hin. [127]
  2. Wenn er von zwei Rak'ahs  aufstehen würde, würde er [beim Aufstehen] Takbīr  (( اللّٰهُ اَكْبَرُ  sagen [128]  und Raf'ul Yadayn  machen. [129]
  3. Die dritte Rak'ah sollte man wie die zweite Rak'ah  beten, außer dass man bei der dritten und vierten [den letzten zwei] Rak'ahs  nur die Surah al-Fātiha rezitieren sollte und dazu keine extra Surah, so wie es in der vom noblen Gefährten Abū Qatādah [radiallāhu 'anhu] überlieferten Hadīth vorkommt. [130]
  4. Falls man ein Gebet mit drei Rak'ahs  betet [z.B. das Maghrib-Gebet], dann [macht man, wie bei der zweiten Rak'ah  den Tashahhud  und den Durūd  und die Bittgebete (die in den weiteren Punkten genannt werden) und dann] gibt man auf beiden Seiten den Salām .

Wenn man in der dritten Rak'ah  den Salām  geben will, ist es besser in der Tawarruk -Position zu sitzen, siehe Punkt 48.

  1. Wenn man ein Gebet mit vier Rak'ah betet, sollte man sich nach der zweiten Niederwerfung hinsetzten und dann aufstehen. [131]
  2. Die vierte Rak'ah  ist wie die dritte Rak'ah  zu beten. [132]  Er würde sich in der vierten Rak'ah  in der Tawarruk -Position hinsetzen [ Sahīh : Sahīh Bukhāri , Hadīth 828]. Sich in der Tawarruk -Position hinzusetzen, bedeutet: „Der Betende legt die rechte Seite seines Gesäßes so auf den rechte Fuß, dass der rechte Fuß steht, wobei die Fußzehen in Richtung der Qiblah  zeigen. Außerdem wird die linke Gesäßhälfte auf dem Boden gelegt und der linke Fuß wird flach [ auf seine linke Seite ] hingelegt, und auf der rechten Seite [ unter dem rechten Schienbein ] hinausgeführt.“ [al-Qamūs al-Wahīd [S.1841], siehe auch Punkt 49]. [ Siehe auch Illustration auf S. 60 ]

Man sollte sich im Tashahhud  der letzten Rak'ah  des Gebets, in der Tawarruk -Position hinsetzten. Siehe Sunan Abu Dāwūd [730, mit einer Sahīh   Isnād ]. Am Ende der vierten Rak'ah   at-Tahiyāt  und den Durūd  lesen. [133]

  1. Hiernach kann man jedes Bittgebet sagen, dass einem gefällt [auf der arabischen Sprache]. [134]  Im folgenden einige Bittgebete, welcher der Gesandte Allāhs  lesen würde, oder den Befehl geben würde, dass man sie lesen soll:

٪ اللّٰهُمَّ إِنِّي أَعُوذُ بِكَ مِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ، وَمِنْ عَذَابِ النَّارِ، وَمِنْ فِتْنَةِ الْمَحْيَا وَالْمَمَاتِ، وَمِنْ فِتْنَةِ الْمَسِيحِ الدَّجَّالِ [135]

٪ اللّٰهُمَّ إِنِّي أَعُوذُ بِكَ مِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ، وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ فِتْنَةِ الْمَسِيحِ الدَّجَّالِ، وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ فِتْنَةِ الْمَحْيَا وَفِتْنَةِ الْمَمَاتِ، اللّٰهُمَّ إِنِّي أَعُوذُ بِكَ مِنَ الْمَأْثَمِ وَالْمَغْرَمِ [136]

٪ اللّٰهُمَّ إِنَّا نَعُوذُ بِكَ مِنْ عَذَابِ جَهَنَّمَ، وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ، وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ فِتْنَةِ الْمَسِيحِ الدَّجَّالِ، وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ فِتْنَةِ الْمَحْيَا وَالْمَمَاتِ [137]

٪ اللّٰهُمَّ إِنِّي ظَلَمْتُ نَفْسِي ظُلْمًا كَثِيرًا وَلاَ يَغْفِرُ الذ ُّ نُوبَ إِلاَّ أَنْتَ، فَاغْفِرْ لِي مَغْفِرَةً مِنْ عِنْدِكَ، وَارْحَمْنِي إِنَّكَ أَنْتَ الْغَفُورُ الرَّحِيمُ [138]

٪ اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِي مَا قَدَّمْتُ وَمَا أَخَّرْتُ، وَمَا أَسْرَرْتُ وَمَا أَعْلَنْتُ، وَمَا أَسْرَفْتُ وَمَا أَنْتَ أَعْلَمُ بِهِ مِنِّي، أَنْتَ الْمُقَدِّمُ وَأَنْتَ الْمُؤَخِّرُ لَآ إِلَٰهَ إِلَّا  أَنْتَ [139]

  1. Es ist auch erlaubt jegliche andere Bittgebete die bewiesen sind, zu lesen, und sie werden definitiv Belohnung zur Folge haben. Beispielsweise würde er  auch dir folgende Du'ā  öfters lesen:

٪ اللّٰهُمَّ رَبَّنَا آتِنَا فِي الدُّنْيَا حَسَنَةً وَّفِي الآخِرَةِ حَسَنَةً وَّقِنَا عَذَابَ النَّارِ [140]

Nach der Du'ā  würde er  auf die rechte und auf die linke Seite den Salām  geben: [141]

لسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ - السَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ [142]

  1. Fall der Imām das Gebet vorbetet, dann sollte man den Salām  geben, nachdem er den Salām  schon gegeben hat. 'Utbān bin Mālik [radiallāhu 'anhu] sagte صَلَّيْنَا مَعَ النَّبيِ صَلَّي اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسّلَّمَ فَسَلَّمْنَا حِيْنَ سَلَّمَ   - „Wir haben hinter dem Propheten  das Gebet gebetet, und wenn er  den Salām  gegeben hat, haben auch wir den Salām  gegeben.“ [143]




Die Adhkār  nach dem Gebet

  1. 'Abdullāh ibn 'Abbās [radiallāhu 'anhu] sagte:

كُنْتُ أَعْرِفُ اِنْقِضَاء صَلٰوةِ النَّبِيِّ صَلَّي اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسّلَّمَ بِالتَّكْبِيْرِ

„Ich würde das Ende des Gebets des Propheten ﷺ am Takbīr ( اللّٰهُ اَكْبَرُ ) erkennen.“ [144]

In einer Überlieferung kommt vor:

مَا كُنَّا نعْرِفُ اِنْقِضَاء صَلٰوةِ رَسُوْلِ اللّٰهِ صَلَّي اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسّلَّمَ إِلَّا بِالتَّكْبِيْرِ

Wir würden das Ende des Gebets des Gesandten Allāhs ﷺ nicht erkennen, außer mit dem Takbīr ( اللّٰهُ اَكْبَرُ den wir hörten). [145]

  1. Wenn er  sein Gebet fertig gebetet hatte, würde er drei Mal Istighfār  machen [ um Vergebung beten ]

[also: ، أَسْتَغْفِرُ اللّٰهَ   أَسْتَغْفِرُ اللّٰهَ، أَسْتَغْفِرُ اللّٰهَ  sagen] und er würde sagen:

اللّٰهُمَّ أَنْتَ السَّلاَمُ وَمِنْكَ السَّلاَمُ تَبَارَكْتَ، ذَاالْجَلاَلِ وَالْإِكْرَامِ [146]

  1. Er  würde auch die folgenden Bittgebete sagen:

اللّٰهُمَّ اَعِنِّيْ علٰي ذِكْرِكَ وَ شُكْرِكَ وَحُسْنِ عِبَادَتِكَ [147]  

Er  sagte: „Wer auch immer nach jedem Gebet dreiunddreißig [33] Mal ( سُبْحَانَ اللّٰهِ ) dreiunddreißig [33] Mal ( اَلۡحَمۡدُ لِلّٰهِ ) und dreiunddreißig [33] Mal ( اللّٰهُ اَكْبَرُ ) sagt, und dann am Ende sagt:

 لَآ إِلَٰهَ إِلَّا ٱ للّٰه ُ وَحْدَهُ لَا شَرِيْكَ لَهُ، لَهُ الْمُلْكُ وَلَهُ الْحَمْدُ وَهُوَ   عَلٰي كُلِّ شَيْءٍ قَدِيْرٌ

Dann werden seine Sünden vergeben werden, auch wenn sie so zahlreich wie die Gischt [ der Schaum im Meer ] sind.“ [148]  

Es ist auch korrekt dreiunddreißig [33] Mal ( سُبْحَانَ اللّٰهِ ) dreiunddreißig [33] Mal ( اَلۡحَمۡدُ لِلّٰهِ ) und vierunddreißig [34] Mal ( اللّٰهُ اَكْبَرُ ) zu sagen. [149]

Er  hat 'Uqbah bin 'Āmir [radiallāhu 'anhu] befohlen nach jedem Gebet die Mu'awazāt  [die Suren die mit اعوز  قل anfangen] zu lesen. [150]

Was andere Bittgebete angeht, die vom Qur‘ān und der Sunnah bewiesen sind, so ist es etwas Gutes sie zu lesen, und weil das Gebet nun schon fertig ist, kann man auch in seiner eigenen Sprache Bittgebete sprechen. [151]

  1. Er  sagte:

مَن قَرَأَ آيَةَ الْكُرْسِيِ فِيْ دُبُرِ كُلِّ صَلٰوةِ مَكْتُوْ بِةٍ، لَمْ يَمْنَعْهُ مِنْ دُخُوْلِ الْجَنَّةِ إِلَّا أَنْ يَّمُوْتَ

„Wer auch immer am Ende [nach dem Salām ] jedes Pflichtgebets die Ayatul-Kursi  rezitiert, dem trennt vom Eintritt ins Paradies nur, dass er stirbt.“ [ Er wird also das Paradies betreten, wenn er stirbt. ] [152]


Die auf authentischen Beweisen basierende Vorgehensweise beim Janāzah -Gebet

  1. Mach Wudu' . [153]
  1. Erfülle die Bedingungen für das Gebet. [154]
  1. Stell dich in Richtung der Qiblah. [155]
  1. Sag den Takbīr )  ( اللّٰهُ اَكْبَرُ . [156]
  1. Mach mit dem Takbīr   Raf'ul Yadayn. [157]
  1. Lege deine rechte Hand auf deinen linken Zira' . [158]
  1. Lege auf deine Brust deine rechte Hand auf deine linke Hand. [159]
  1. Lese:

أَعُوذُ بِاللّٰهِ السَّمِيعِ الْعَلِيمِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ ، مِنْ هَمْزِهِ وَنَفْخِهِ وَنَفْثِهِ [160]

  1. Rezitiere ( بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم ‏). [161]
  2. Rezitiere die Surah al-Fātiha. [162]
  3. Sag: Āmīn. [163]
  4. Rezitiere ( بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم ‏). [164]
  5. Lese irgendeine Surah. [165]
  6. Sag den Takbīr und mach Raf'ul Yadayn . [166]
  7. Sag den Durūd  auf den Propheten ﷺ. [167]  Zum Beispiel:

اللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰي مُحَمَّدٍ،وَ عَلٰي آلِ مُحَمَّدٍ، كَمَا صَلَّيْتَ عَلٰي إِبْرَاهِيمَ وَ عَلٰي آلِ إِبْرَاهِيمَ، إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ، اللّٰهُمَّ بَارِكْ عَلٰي مُحَمَّدٍ، وَ عَلٰي آلِ مُحَمَّدٍ، كَمَا بَارَكْتَ عَلٰي إِبْرَاهِيمَ، وَ عَلٰي آلِ إِبْرَاهِيمَ، إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ [168]

  1. Sag den Takbīr und mach Raf'ul Yadayn . [169]
  2. Mache ein ehrliches Bittgebet für die verstorbene Person. [170]

Einige überlieferte Bittgebete sind die folgenden:

٪ اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِحَيِّنَا وَمَيِّتِنَا وَشَاهِدِنَا وَغَائِبِنَا وَصَغِيْرِنَا وَكَبِيْرِنَا وَذَكَرِنَا وَأُنْثَانَا، اللّٰهُمَّ مَنْ أَحْيَيْتَهُ مِنَّا فَأَحْيِهِ عَلَى الْإِسْلاَمِ وَمَنْ تَوَفَّيْتَهُ مِنَّا فَتَوَفَّهُ عَلَى الْإِيمَانِ [171]

٪ اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لَهُ وَارْحَمْهُ وَعَافِهِ وَاعْفُ عَنْهُ وَأَكْرِمْ نُزُلَهُ وَوَسِّعْ مُدْخَلَهُ وَاغْسِلْهُ بِالْمَاءِ وَالثَّلْجِ وَالْبَرَدِ، وَنَقِّهِ مِنَ الْخَطَايَا كَمَا نَقَّيْتَ الثَّوْبَ الْأَبْيَضَ مِنَ الدَّنَسِ، وَأَبْدِلْهُ دَارًا خَيْرًا مِّنْ دَارِهِ وَأَهْلاً خَيْرًا مِّنْ أَهْلِهِ وَزَوْجًا خَيْرًا مِّنْ زَوْجِهِ وَأَدْخِلْهُ الْجَنَّةَ وَأَعِذْهُ مِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ وَ عَذَابِ النَّارِ [172]

٪ اللّٰهُمَّ إِنَّ فُلاَنَ بْنَ فُلاَنٍ فِي ذِمَّتِكَ وَحَبْلِ جِوَارِكَ فَقِهِ مِنْ فِتْنَةِ الْقَبْرِ وَعَذَابِ النَّارِ وَأَنْتَ أَهْلُ الْوَفَاءِ وَالْحَمْدِ، اللّٰهُمَّ فَاغْفِرْ لَهُ وَارْحَمْهُ إِنَّكَ أَنْتَ الْغَفُورُ الرَّحِيمُ [173]

٪ اللّٰهُمَّ إِنَّهُ عَبْدُكَ وَابْنُ عَبْدِكَ وَابْنُ أَمَتِكَ، كَانَ يَشْهَدُ أَنْ لَّا إِلَٰهَ  إِلَّا أنْتَ وَأنَّ مُحَمَّدًا عَبْدُكَ وَ رَسُوْلُكَ وَأَنْتَ أَعْلَمُ بِهِ، اللّٰهُمَّ إِنْ كَانَ مُسِيْأً فَتَجَاوَزْ عَنْ سَيِّئَاتِهِ، اللّٰهُمَّ لَا تَحْرِ مْنَا أَجْرَهُ وَلَا تَفْتِنَّا بَعْدَهُ [174]

٪ اللّٰهُمَّ أَعِذْ مِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ [175]

٪ اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِحَيِّنَا وَمَيِّتِنَا وَصَغِيْرِنَا وَكَبِيْرِنَا وَذَكَرِنَا وَأُنْثَانَا وَشَاهِدِنَا وَغَا ئِبِنَا، اللّٰهُمَّ مَنْ تَوَفَّيْتَهُ مِنْهُمْ فِتَوَفَّهُ عَلَى الْإِيمَانِ وَمَنْ أَبْقَيْتَهُ مِنْهُمْ فأَبْقِهِ عَلَى الْإِسْلاَمِ [176]

٪ اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِهٰذِهِ النَّفْسِ الْحَنِيْفِيَّةِ وَاجْعَلْهَا مِنَا لَّذِيْنَ تَابُوْا وَاتَّبَعُوْا سَبِيْلَكَ وَقِهَا عَذَابَ الْجَحِيْمِ [177]

  1. Es gibt keine Beschränkung für die Du'ā bezüglich der verstorbenen Person. [178]  

Demnach ist es erlaubt jegliche bewiesene Du'ā  zu lesen. Von den Aussagen vom noblen Gefährten 'Abdullāh bin Salām [radiallāhu 'anhu] und den Tabi'īn  erfahren wir, dass man für den Verstorbenen auch mehrere Du'ās  zusammen lesen kann.

  1. Sag den Takbīr . [179]
  2. Sag einen Salām  auf deine rechte Seite. [180]



Transliteration

einiger ausgewählter Bittgebete

Beim Wudu' :

بِاسْمِ اللّٰهِ

Bismillāhi

Übersetzung : [Ich beginne] Im Namen Allāhs.

اَشْهَدُ أَنْ لاَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ وَحْدَهُ لاَ شَرِيْكَ لَهُ ، وَاَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا عَبْدُهُ وَرَسُولُه

Ash-hadu an lā ilāha illallāhu wahdahu lā sharīka lahu wa ash-hadu anna Muhammadan 'abduhu wa Rasūluhu [181]

Übersetzung : Ich bezeuge, dass es keinen gibt, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Allāh, dem Einzigen, keinen Partner hat Er, und ich bezeuge, dass Muhammed sein Sklave und Gesandter ist.

سُبْحَانَكَ اللّٰهُمَّ وَبِحَمْدِكَ ، اَشْهَدُ اَنْ لاَ اِلٰهَ إِلاَّ اَنْتَ ، اَسْتَغْفِرُكَ وَاَتُوبُ إِلَيْكَ

Subhānaka Allāhumma wa bihamdika, ash-hadu an lā ilāha illā Anta, astaghfiruka wa atūbu ilayk

Übersetzung : Erhaben bist Du, O Allāh, und alles Lob gebührt Dir. Ich bezeuge, dass es keinen gibt, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Du. Ich bitte um Deine Vergebung und kehre in Reue zu Dir zurück

Beim Gebet:

اللّٰهُ اَكْبَرُ

Allāhu Akhbar

Übersetzung : Allāh ist der Größte.

اللّٰهُمَّ بَاعِدْ بَيْنِي وَبَيْنَ خَطَايَاىَ كَمَا بَاعَدْتَّ بَيْنَ الْمَشْرِقِ وَالْمَغْرِبِ ، اللّٰهُمَّ نَقِّنِيْ مِنَ الْخَطَايَايَ كَمَا يُنَقَّى الثَّوْبُ الْاَبْيَضُ مِنَ الدَّنَسِ ، اللّٰهُمَّ اغْسِلْ خَطَايَايَ بِالْمَاءِ وَالثَّلْجِ وَالْبَرَدِ

Allāhumma bā'id baynī wa bayna khatāyāya kamā bā'adta baynal-mashriqi walmaghribi, Allāhumma naqqinī min khatāyāya kamā yunaqqath-thawbul-abyadhu minad-danasi, Allāhum-maghsilnī min khatāyāya, bith-thalji walmāi walbarad

Übersetzung : O Allāh! Lasse zwischen mir und meinen Sünden eine Distanz sein, so wie die Distanz zwischen dem Osten und dem Westen ist. O Allāh! Reinige von mir  meine Sünden, so wie ein weißes Gewand von Dreck gereinigt wird. O Allāh! Wasche von mir meine Sünden mit Wasser, Schnee und Hagel.

سُبْحَانَكَ اللّٰهُمَّ وَبِحَمْدِكَ وَتَبَارَكَ اسْمُكَ وَتَعَالَىٰ جَدُّكَ وَلاَ اِلٰهَ غَيْرُكَ

Subhānaka Allāhumma wa bihamdika, wa tabārakasmuka, wa ta'ālā jadduka, wa lā ilāha ghayruka

Übersetzung:  „Erhaben bist Du, O Allāh! Dir gebührt das Lob! Gesegnet ist Dein Name und erhaben ist Deine Majestät. Es gibt keinen, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Du.

أَعُوذُ بِاللّٰهِ السَّمِيعِ الْعَلِيمِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ ، مِنْ هَمْزِهِ وَنَفْخِهِ وَنَفْثِهِ

A'ūsu billahis-samī'il- 'alīmi minash-shaitānir-rajīmi min hamzihi wa nafkhihi wa nafthihi

Übersetzung:  Ich suche Zuflucht bei Allāh, dem Allhörenden, dem Allsehenden, vor dem verfluchten Shaytān  (Satan), von seiner üblen Einrede [ Hamz ], seiner Anstachelung zu Arroganz [ Nafkh ], und seiner Ablenkung durch falsches Gerede [ Nafth ].

Oder:

أَعُوذُ بِاللّٰهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ

A'ūsu billahi minash-shaitānir-rajīmi

Übersetzung:  Ich suche Zuflucht bei Allāh vor dem verfluchten Shaytān .

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم

Bismillāhir-Rahmānir-Rahīm

Übersetzung:  Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.

اَلۡحَمۡدُ لِلّٰهِ رَبِّ الۡعٰلَمِيۡنَۙ‏ ٢  الرَّحۡمٰنِ الرَّحِيۡمِۙ‏ ٣  مٰلِكِ يَوۡمِ الدِّيۡنِ ٤  اِيَّاكَ نَعۡبُدُ وَاِيَّاكَ نَسۡتَعِيۡنُ ٥ ‏ اِهۡدِنَا الصِّرَاطَ الۡمُسۡتَقِيۡمَۙ‏ ٦  صِرَاطَ الَّذِيۡنَ اَنۡعَمۡتَ عَلَيۡهِمۡ غَيۡرِ الۡمَغۡضُوۡبِ عَلَيۡهِمۡ وَلَا الضَّآلِّيۡنَ ٧

Alhamdu lillāhi Rabbil 'ālamīn. Ar-Rahmānir-Rahīm. Māliki Yawmid-Dīn. Iyyāka na'budu wa lyyāka nasta'īn. Ihdinas-Sirātal-Mustaqīm. Sirātal-lazīna an'amta 'alaihim ghayril-maghdūbi 'alaihim wa lad-dāllīn

Übersetzung:   Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn der Welten. Dem Allerbarmer, dem Barmherzige. Der Herrscher am Tag des Jüngsten Gerichts. [O Allāh!] Dich alleine beten wir an und Dich alleine bitten wir um Hilfe. Leite uns zum Rechten Weg. Dem Weg derer, denen Du Gunst erwiesen hast, nicht derer, die Zorn erregt haben, und nicht der Irregehenden.

آمِينَ

Āmīn

Bedeutung beinhaltet : O Allāh, erfülle dieses Bittgebet von uns.

سُبْحَانَ رَبِّيَ الْعَظِيمِ

Subhāna Rabbiyal-'Adhīm

Übersetzung:   Erhaben ist mein Herr, der Glorreiche.

سُبْحَانَكَ اللّٰهُمَّ رَبَّنَا وَبِحَمْدِكَ ، اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِيْ

Subhānaka Allāhumma Rabbanā wa bihamdika Allāhum-maghfir lī

Übersetzung:  Erhaben bist Du, O Allāh, unser Herr! Mit Deinem Lob [preise ich Dich], O Allāh vergebe mir.

سُبُّوحٌ قُدُّوسٌ ، رَبُّ الْمَلاَئِكَةِ وَالرُّوحِ

Subbūhun, Quddūsun, Rabbul-malāikati warrūh

Übersetzung:  Allglorreich, Allheilig, Herr der Engel und des Rūh .

سَمِعَ اللّٰهُ لِمَنْ حَمِدَه ، رَبَّنَا وَلَكَ الْحَمْدُ

Sami'allāhu liman hamidah, Rabbanā wa lakal-hamd

Übersetzung:  Allāh hat denjenigen gehört, der Ihn preist. O unser Herr! Und Dir gebührt das Lob.

Nach   سَمِعَ اللّٰهُ لِمَنْ   kann man auch sagen:

رَبَّنَا وَلَكَ الْحَمْدُ،حَمْدًا كَثِيرًا طَيِّبًا مُبَارَكًا فِيهِ

Rabbanā wa lakal-hamd, hamdan, kathīran, tayyiban, mubārakanfīh

Übersetzung:  O unser Herr! Alles Lob gebührt Dir; unendliches Lob, rein, voll mit Segen.

سُبْحَانَ رَبِّيَ الأَعْلَىٰ

Subhāna Rabbiyal-A 'lā

Übersetzung : Erhaben ist mein Herr, der Allerhöchste.

سُبْحَانَكَ اللّٰهُمَّ رَبَّنَا وَبِحَمْدِكَ ، اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِيْ

Subhānaka Allāhumma Rabbanā wa bihamdika, Allāhum-maghfir lī

Übersetzung:  Erhaben bist Du, O Allāh, unser Herr! Mit Deinem Lob [preise ich Dich], O Allāh vergebe mir.

سُبُّوحٌ قُدُّوسٌ ، رَبُّ الْمَلاَئِكَةِ وَالرُّوحِ

Subbūhun, Quddūsun, Rabbul-malāikati warrūh

Übersetzung:  Allglorreich, Allheilig, Herr der Engel und des Rūh .

سُبْحَانَكَ وَبِحَمْدِكَ لاَ إِلٰهَ اِلاَّ أَنْتَ

Subhānaka wa bihamdika, lā ilāha illa anta

Übersetzung:  Erhaben bist Du, Dir gebührt das Lob, es gibt keinen, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Du.

اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِي ذَنْبِي كُلَّهُ دِقَّهُ وَجِلَّهُ ، وَأَوَّلَهُ وَآخِرَهُ ، وَعَلاَنِيَتَهُ وَسِرَّهُ

Allāhum-maghfir lī sanbī kullahu, diqqahu wa jillahu, wa 'awwalahu wa 'ākhirahu wa 'alāniyata hu wa sirrahu

Übersetzung:  O Allāh, vergebe mir all meine Sünden; die großen und kleinen, die ersten und die letzten, die öffentlich getanen, und die im Geheimen getanen.

رَبِّ اغْفِرْ لِي رَبِّ اغْفِرْ لِي

Rabbighfir lī, Rabbighfir lī

Übersetzung : Mein Herr, vergebe mir. Mein Herr, vergebe mir.

اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِيْ وَارْ حَمْنِيْ وَاهْدِنِيْ وَعَافِنِيْ وَارْزُقْنِيْ  

Allāhum-maghfir lī, warhamnī, waddinī, wa'āfinī, warzuqnī

Übersetzung : O Allāh, vergebe mir, habe Gnade auf mich, leite mich recht, beschütze mich und versorge mich.

Für den Tashahhud  hinsetzen:

     

              Illustration zu Punkt 28                              Illustration zu Punkt 48

التَّحِيَّاتُ لِلّٰهِ وَالصَّلَوَاتُ وَالطَّيِّبَاتُ، السَّلاَمُ عَلَيْكَ أَيُّهَا النَّبِيُّ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ وَبَرَكَاتُهُ، السَّلاَمُ عَلَيْنَا وَعَلَى عِبَادِ اللّٰهِ الصَّالِحِينَ، أَشْهَدُ أَنْ لَآ إِلَٰهَ إِلَّا ٱ للّٰهُ   وَأَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا عَبْدُهُ وَرَسُوْلُهُ

Attahiyyātu lillāhi wassalawātu, wattayyibātu, assalāmu 'alayka ayyuhan-Nabiyyu wa rahmatullāhi wa barakātuhu, assalāmu 'alaynā wa 'alā 'ibādillāhis-sālihīn. Ash-hadu an lā ilāha illallāhu wa ash-hadu anna Muhammadan 'abduhu wa Rasūluhu

Übersetzung : Lob ist für Allāh, und Gebete und gute Worte. Und der Frieden [Allāhs] sei auf dir, O Prophet, und die Barmherzigkeit Allāhs und Sein Segen. Der Frieden [Allāhs] sei auf uns, und auf den rechtschaffenen Sklaven Allāhs. Ich bezeuge, dass es keinen gibt, der in Wahrheit der Anbetung würdig ist, außer Allāh, und ich bezeuge dass Muhammed sein Sklave und Gesandter ist.

Oder:

التَّحِيَّاتُ لِلّٰهِ وَالصَّلَوَاتُ وَالطَّيِّبَاتُ، السَّلاَمُ عَلٰي النَّبِيِّ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ وَبَرَكَاتُهُ، السَّلاَمُ عَلَيْنَا وَعَلَى عِبَادِ اللّٰهِ الصَّالِحِينَ، أَشْهَدُ أَنْ لَآ إِلَٰهَ إِلَّا ٱ للّٰهُ   وَأَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا عَبْدُهُ وَرَسُوْلُهُ

Attahiyyātu lillāhi wassalawātu, wattayyibātu, assalāmu 'alan-Nabiyyi wa rahmatullāhi wa barakātuhu, assalāmu 'alaynā wa 'alā 'ibādillāhis-sālihīn. Ash-hadu an lā ilāha illallāhu wa ash-hadu anna Muhammadan abduhu wa Rasūluhu

Übersetzung : Lob ist für Allāh, und Gebete und gute Worte. Und der Frieden [Allāhs] sei auf den Propheten, und die Barmherzigkeit Allāhs und Sein Segen. Der Frieden [Allāhs] sei auf uns, und auf den rechtschaffenen Sklaven Allāhs. Ich bezeuge, dass es keinen gibt, der in Wahrheit der Anbetung würdig ist, außer Allāh, und ich bezeuge dass Muhammed sein Sklave und Gesandter ist.

اللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰي مُحَمَّدٍ،وَ عَلٰي آلِ مُحَمَّدٍ، كَمَا صَلَّيْتَ عَلٰي إِبْرَاهِيمَ وَ عَلٰي آلِ إِبْرَاهِيمَ، إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ، اللّٰهُمَّ بَارِكْ عَلٰي مُحَمَّدٍ، وَ عَلٰي آلِ مُحَمَّدٍ، كَمَا بَارَكْتَ عَلٰي إِبْرَاهِيمَ، وَ عَلٰي آلِ إِبْرَاهِيمَ، إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ

Allāhumma salli 'alā Muhammadin wa 'alā āli Muhammadin, kamā sallayta 'alā 'Ibrāhīma wa 'alā āli 'Ibrāhīma, innaka Hamīdun Majīd. Allāhumma bārik 'alā Muhammadin wa 'alā āli Muhammadin, kamā bārakta 'alā 'Ibrāhīma wa 'alā āli 'Ibrāhīma, innaka Hamīdun Majīd

Übersetzung : : O Allāh! Sende Deinen Gnaden auf Muhammed und auf die Familie Muhammeds, so wie Du Deinen Gnaden auf Ibrahīm und die Familie Ibrahīms gesandt hast, denn gewiss - Du bist am meisten des Lobes wert, der Allglorreiche. O Allāh! Sende Deinen Segen auf Muhammed und auf die Familie Muhammeds, so wie Du Deinen Segen auf Ibrahīm und die Familie Ibrahīms gesandt hast, denn gewiss - Du bist am meisten des Lobes wert, der Allglorreiche.

اللّٰهُمَّ إِنِّي أَعُوذُ بِكَ مِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ، وَمِنْ عَذَابِ النَّارِ، وَمِنْ فِتْنَةِ الْمَحْيَا وَالْمَمَاتِ، وَمِنْ فِتْنَةِ الْمَسِيحِ الدَّجَّالِ

Allāhumma 'innī a'ūsu bika min 'asābil-qabri, wa min 'asābin nār, wa min fitnatil-mahyā walmamāti, wa min fitnatil-masīhid-dajjāl

Übersetzung : O Allāh! Ich suche Zuflucht bei Dir vor der Bestrafung im Grab, und von der Strafe des Höllenfeuers, und vor den Fitan [Prüfungen] des Lebens und des Todes, und vor dem Fitnah  des Masīh ad-Dajjāl .

اللّٰهُمَّ إِنِّي أَعُوذُ بِكَ مِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ، وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ فِتْنَةِ الْمَسِيحِ الدَّجَّالِ، وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ فِتْنَةِ الْمَحْيَا وَفِتْنَةِ الْمَمَاتِ، اللّٰهُمَّ إِنِّي أَعُوذُ بِكَ مِنَ الْمَأْثَمِ وَالْمَغْرَمِ

Allāhumma innī 'a'ūsu bika min 'asābil-qabri, wa a'ūsu bika min fitnatil-masīhid-dajjāli, wa a'ūsu bika min fitnatil-mahyā wa fitnatil mamāti. Allāhumma innī a'ūsu bika minal-ma'thami walmaghrami .

Übersetzung : O Allāh! Ich suche Zuflucht bei Dir vor der Bestrafung im Grab, und ich suche Zuflucht bei Dir vor dem Fitnah  des Masīh ad-Dajjāl , und ich suche Zuflucht bei Dir vor den Fitan [Prüfungen] des Lebens und des Todes. O Allāh! Ich suche Zuflucht bei Dir vor Sünden und Schulden.

اللّٰهُمَّ إِنِّي ظَلَمْتُ نَفْسِي ظُلْمًا كَثِيرًا وَلاَ يَغْفِرُ الذ ُّ نُوبَ إِلاَّ أَنْتَ، فَاغْفِرْ لِي مَغْفِرَةً مِنْ عِنْدِكَ، وَارْحَمْنِي إِنَّكَ أَنْتَ الْغَفُورُ الرَّحِيمُ

Allāhumma innī dhalamtu nafsī dhulman kathīran, wa lā yaghfiruth-sunūba illā Anta, faghfir lī maghfiratan min 'indika warhamnī, innaka Antal-Ghafūrur-Rahīm.

Übersetzung : O Allāh! Gewiss, ich habe mir selbst [durch das Begehen von Sünden] großes Unrecht zugefügt, und niemand vergibt Sünden, außer Dir. So vergebe mir, mit Vergebung von Dir, und erbarme Dich mir. Gewiss, Du bist der Allvergebende, der Barmherzige.

اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِي مَا قَدَّمْتُ وَمَا أَخَّرْتُ، وَمَا أَسْرَرْتُ وَمَا أَعْلَنْتُ، وَمَا أَسْرَفْتُ وَمَا أَنْتَ أَعْلَمُ بِهِ مِنِّي، أَنْتَ الْمُقَدِّمُ وَأَنْتَ الْمُؤَخِّرُ لَآ إِلَٰهَ إِلَّا  أَنْتَ

Allāhum-maghfir lī mā qaddamtu, wa mā akhkhartu, wa mā asrartu, wa mā a'lantu, wa mā asraftu, wa mā Anta a'lamu bihi minnī. Antal-Muqaddimu, wa Antal-Mu'akhkhiru lā ilāha illā Anta.

Übersetzung : O Allāh! Vergebe mir meine vergangenen und meine späteren Sünden, und meine offenen und verborgenen [Sünden], und wo ich die Grenzen überschritten habe, und [auch] das, was Du besser als ich weißt. Du bist der Eine, der nach vorne bringt und nach hinten stellt, es gibt keinen, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Du.

لسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ - السَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ

Assalāmu 'alaikum wa rahmatullāhi - Assalāmu 'alaikum wa rahmatullāhi

Übersetzung : Frieden sei auf euch und die Barmherzigkeit Allāhs [2x].

اللّٰهُمَّ اهْدِنِي فِيمَنْ هَدَيْتَ، وَعَافِنِي فِيمَنْ عَافَيْتَ، وَتَوَلَّنِي فِيمَنْ تَوَلَّيْتَ، وَبَارِكْ لِي فِيمَا أَعْطَيْتَ، وَقِنِي شَرَّ مَا قَضَيْتَ، إِنَّكَ تَقْضِي وَلاَ يُقْضَى عَلَيْكَ، وَإِنَّهُ لاَ يَذِلُّ مَنْ (وَالَيْتَ وَلاَ يَعِزُّ مَنْ عَادَيْتَ)، تَبَارَكْتَ رَبَّنَا وَتَعَالَيْتَ

Allāhum-mahdinī fīman hadayta, wa 'āfinī fīman 'āfayta, wa tawallanī fīman tawallayta, wa bārik lī fīmā a'atayta, wa qinī sharra mā qadhayta, innaka taqdhī wa lā yuqdhā 'alayka, wa innahu lā yasillu man wālayta, [wa lā ya 'izzu man 'ādayta] , tabārakta Rabbanā wa ta'ālayta.

Übersetzung : O Allāh! Leite mich recht [und mache mich] von denen, die Du rechtgeleitet hast. Beschütze mich [und mache mich] von denen, die Du beschützt hast. Nehme meine Angelegenheiten in deine Hand [und mache mich] von denen, von denen du ihre Angelegenheiten in deine Hand genommen hast. Und segne mich in dem, was Du mir gegeben hast. Und bewahre mich vor dem, was Du an Übel vorherbestimmt hast, denn gewiss, Du bist derjenige der vorherbestimmt, und niemand kann gegen Deine [Vorherbestimmung] vorher-bestimmen. Und gewiss, derjenige den Du als Freund nimmst, wird nicht gedemütigt [und wen Du als Fend nimmst, wird nicht geehrt]. Gepriesen seist Du, unser Herr, der Höchste.

Adhkār nach dem Gebet :

اللّٰهُ اَكْبَرُ

Allāhu Akhbar

Übersetzung : Allāh ist der Größte.

أَسْتَغْفِرُ اللّٰهَ ، أَسْتَغْفِرُ اللّٰهَ ، أَسْتَغْفِرُ اللّٰهَ

Astaghfirullāha, Astaghfirullāha, Astaghfirullāha

Übersetzung : Ich frage nach Vergebung bei Allāh, Ich frage nach Vergebung bei Allāh, Ich frage nach Vergebung bei Allāh.

اللّٰهُمَّ أَنْتَ السَّلاَمُ وَمِنْكَ السَّلاَمُ تَبَارَكْتَ، ذَاالْجَلاَلِ وَالْإِكْرَامِ

Allāhumma Antas-Salāmu wa minkas-salāmu, tabārakta yā Sal-Jalāli wal-Ikrām

Übersetzung : O Allāh! Du bist der Frieden, und Frieden kommt von Dir. Gesegnet seist Du, O Besitzer von Majestät und Ehre.

اللّٰهُمَّ اَعِنِّيْ علٰي ذِكْرِكَ وَ شُكْرِكَ وَحُسْنِ عِبَادَتِكَ

Allāhumma a'innī 'alā sikrika, wa shukrika, wahusni 'ibādatika

Übersetzung : O Allāh! Helfe mir darin mich an Dich zu erinnern, und dir zu danken, und dass ich meine Anbetung von Dir perfektioniere.

سُبْحَانَ اللّٰهِ  (33x) اَلۡحَمۡدُ لِلّٰهِ  (33x) اللّٰهُ اَكْبَرُ  (33x)

لَآ إِلَٰهَ إِلَّا ٱلل َّهُ وَحْدَهُ لَا شَرِيْكَ لَهُ، لَهُ الْمُلْكُ وَلَهُ الْحَمْدُ وَهُوَ   عَلٰي كُلِّ شَيْءٍ قَدِيْرٌ

Subhānallāhi [33x] , Alhamdu lillāhi [33x]  Allāhu Akhbar [33x] ,
Lā ilāha illallāhu wahdahu lā sharīka lahu, lahul-mulku wa lahul-hamdu wa Huwa 'alā kulli shayin Qadīr

Übersetzung : [33x] Erhaben ist Allāh. [33x] Alles Lob gebührt Allāh. [33x] Allāh ist der Größte.

Es gibt keinen, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Allāh, dem Einzigen, keinen Partner hat Er. Sein ist die Herrschaft, und Ihm gebührt alles Lob, und Er hat über alles die Macht.“

Mu'awazāt :

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم

قُلْ أَعُوْذُ بِرَ‌بِّ الْفَلَقِ ١ مِنْ شَرِّ‌ مَا خَلَقَ ٢ وَمِنْ شَرِّ‌ غَاسِقٍ إِذَا وَقَبَ ٣ وَمِنْ شَرِّ‌ النَّفَّاثَاتِ فِيْ الْعُقَدِ٤ وَمِنْ شَرِّ‌ حَاسِدٍ إِذَا حَسَدَ ٥

Bismillāhir-Rahmānir-Rahīm. Qul a'ūthu birabbil-falaq. Min sharri mā khalaq. Wa min sharri ghāsiqin isā waqab. Wa min sharrin-naffāthāti fil-'uqad. Wa min sharri hāsidin isā hasad

Übersetzung : Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Sag: „Ich suche Zuflucht bei dem Herrn der Morgendämmerung, vor dem Übel, dass Er erschaffen hat, und vor dem Übel der Dunkelheit [der Nacht] wenn sie einsetzt, und vor dem Übel der Bläser [die für ihre Magie] in Knoten [blasen], und vor dem Übel eines jeden Neidenden, wenn er neiden tut.

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم

قُلْ أَعُوْذُ بِرَ‌بِّ النَّاسِ ١ مَلِكِ النَّاسِ ٢ إِلَـٰهِ النَّاسِ ٣   مِنْ شَرِّ‌ الْوَسْوَاسِ الْخَنَّاسِ ٤ الَّذِيْ يُوَسْوِسُ فِيْ صُدُوْرِ‌ النَّاسِ ٥ مِنَ الْجِنَّةِ وَالنَّاسِ ٦

Bismillāhir-Rahmānir-Rahīm. Qul a'ūsu birabbin-nās. Malikin-nās. Ilāhin-nās. Min sharril-waswāsil-khannās. Allasī yuwaswisu fī sudūrin-nās. Minal-jinnati wannās

Übersetzung : Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.  Sag: „Ich suche Zuflucht bei [Allāh] dem Herrn der Menschheit, dem König der Menschheit, dem [einzig wahren] Ilah  [Gott] der Menschheit, vor dem Übel des Einflüsterers der zurückweicht [wenn man Allāhs gedenkt] - derjenige, der in die Brüste der Menschen einflüstert [um sie von der Erinnerung an Allāh abzulenken], von den Jinn und den Menschen.

Ayatul Kursi :

ٱ للّٰهُ  لَآ إِلَٰهَ إِلَّا هُوَ ٱلۡحَيُّ ٱلۡقَيُّومُۚ لَا تَأۡخُذُهُۥ سِنَةٞ وَلَا نَوۡمٞۚ لَّهُۥ مَا فِي ٱلسَّمَٰوَٰتِ وَمَا فِي ٱلۡأَرۡضِۗ مَن ذَا ٱلَّذِي يَشۡفَعُ عِندَهُۥٓ إِلَّا بِإِذۡنِهِۦۚ يَعۡلَمُ مَا بَيۡنَ أَيۡدِيهِمۡ وَمَا خَلۡفَهُمۡۖ وَلَا يُحِيطُونَ بِشَيۡءٖ مِّنۡ عِلۡمِهِۦٓ إِلَّا بِمَا شَآءَۚ وَسِعَ كُرۡسِيُّهُ ٱلسَّمَٰوَٰتِ وَٱلۡأَرۡضَۖ وَلَا يَ‍ُٔودُهُۥ حِفۡظُهُمَاۚ وَهُوَ ٱلۡعَلِيُّ ٱلۡعَظِيمُ٢٥٥

Allāhu lā ilāha illā Huwal-Hayyul-Qayyūm, lā ta'khusuhu sinatun wa lā nawm, lahu mā fis-samāwāti wa māfil-ardh, man sal-lathī yashfa'u 'indahu illā bi'isnih, ya'lamu mā bayna aydīhim wa mā khalfahum, wa lā yuhītūna bishay'im-min 'ilmihi illā bimā shā'a, wasi'a kursiyyuhus-samāwāti wal ardh, wa lā ya'ūduhu hifdhuhumā, wa Huwal-'Aliyyul- 'Adhīm.

Übersetzung : Allāh - es gibt keinen, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Ihn - [ al-Hayy ] der Ewig-Lebendige, [ al-Qayyūm ] der Erhalter von allem, das existiert. Ihn überkommt kein Schlummer und kein Schlaf. Ihm Alleine gehört was auch immer in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte, außer mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen ist und was hinter ihnen liegt, und sie umfassen nichts von Seinem Wissen - außer [dem], was Er will. Sein Thronschemel [ Kursi ] umfasst die Himmel und die Erde, und ihre Erhaltung ermüdet Ihn nicht. Und Er ist der Allerhöchste, der Allgewaltige.


Janāzah - Gebet :

اللّٰهُ اَكْبَرُ

Allāhu Akhbar

Übersetzung : Allāh ist der Größte.

أَعُوذُ بِاللّٰهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ

A'ūdhu billahi minash-shaitānir-rajīmi

Übersetzung:  Ich suche Zuflucht bei Allāh vor dem verfluchten Shaytān .

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم

Bismillāhir-Rahmānir-Rahīm

Übersetzung:  Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.

اَلۡحَمۡدُ لِلّٰهِ رَبِّ الۡعٰلَمِيۡنَۙ‏ ٢  الرَّحۡمٰنِ الرَّحِيۡمِۙ‏ ٣  مٰلِكِ يَوۡمِ الدِّيۡنِ ٤  اِيَّاكَ نَعۡبُدُ وَاِيَّاكَ نَسۡتَعِيۡنُ ٥ ‏ اِهۡدِنَا الصِّرَاطَ الۡمُسۡتَقِيۡمَۙ‏ ٦  صِرَاطَ الَّذِيۡنَ اَنۡعَمۡتَ عَلَيۡهِمۡ غَيۡرِ الۡمَغۡضُوۡبِ عَلَيۡهِمۡ وَلَا الضَّآلِّيۡنَ ٧

Alhamdu lillāhi Rabbil 'ālamīn. Ar-Rahmānir-Rahīm. Māliki Yawmid-Dīn. Iyyāka na'budu wa lyyāka nasta'īn. Ihdinas-Sirātal-Mustaqīm. Sirātal-lazīna an'amta 'alaihim ghayril-maghdūbi 'alaihim wa lad-dāallīn

Übersetzung:   Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn der Welten. Dem Allerbarmer, dem Barmherzige. Der Herrscher am Tag des Jüngsten Gerichts. [O Allāh!] Dich alleine beten wir an und Dich alleine bitten wir um Hilfe. Leite uns zum Rechten Weg. Dem Weg derer, denen Du Gunst erwiesen hast, nicht derer, die Zorn erregt haben, und nicht der Irregehenden.

آمِينَ

Āmīn

Bedeutung beinhaltet : O Allāh, erfülle dieses Bittgebet von uns.

اللّٰهُ اَكْبَرُ

Allāhu Akhbar

Übersetzung : Allāh ist der Größte.

اللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰي مُحَمَّدٍ،وَ عَلٰي آلِ مُحَمَّدٍ، كَمَا صَلَّيْتَ عَلٰي إِبْرَاهِيمَ وَ عَلٰي آلِ إِبْرَاهِيمَ، إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ، اللّٰهُمَّ بَارِكْ عَلٰي مُحَمَّدٍ، وَ عَلٰي آلِ مُحَمَّدٍ، كَمَا بَارَكْتَ عَلٰي إِبْرَاهِيمَ، وَ عَلٰي آلِ إِبْرَاهِيمَ، إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ

Allāhumma salli 'alā Muhammadin wa 'alā āli Muhammadin, kamā sallayta 'alā 'Ibrāhīma wa 'alā āli 'Ibrāhīma, innaka Hamīdun Majīd. Allāhumma bārik 'alā Muhammadin wa 'alā āli Muhammadin, kamā bārakta 'alā 'Ibrāhīma wa 'alā āli 'Ibrāhīma, innaka Hamīdun Majīd

Übersetzung : : O Allāh! Sende Deinen Gnaden auf Muhammed und auf die Familie Muhammeds, so wie Du Deinen Gnaden auf Ibrahīm und die Familie Ibrahīms gesandt hast, denn gewiss - Du bist am meisten des Lobes wert, der Allglorreiche. O Allāh! Sende Deinen Segen auf Muhammed und auf die Familie Muhammeds, so wie Du Deinen Segen auf Ibrahīm und die Familie Ibrahīms gesandt hast, denn gewiss - Du bist am meisten des Lobes wert, der Allglorreiche.

اللّٰهُ اَكْبَرُ

Allāhu Akhbar

Übersetzung : Allāh ist der Größte.

اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِحَيِّنَا وَمَيِّتِنَا وَشَاهِدِنَا وَغَائِبِنَا وَصَغِيْرِنَا وَكَبِيْرِنَا وَذَكَرِنَا وَأُنْثَانَا، اللّٰهُمَّ مَنْ أَحْيَيْتَهُ مِنَّا فَأَحْيِهِ عَلَى الْإِسْلاَمِ وَمَنْ تَوَفَّيْتَهُ مِنَّا فَتَوَفَّهُ عَلَى الْإِيمَانِ

Allāhum-maghfir lihayyinā, wa mayyitinā, wa shāhidinā, wa ghā'ibinā, wa saghīrinā wa kabīrinā, wa sakarinā wa unthānā. Allāhumma man ahyaytahu minnā fa ahyihi 'alal-Islāmi, wa man tawaffaytahu minnā fatawaffahu 'alal-eemāni

Übersetzung : O Allāh! Vergebe unseren Lebenden und unseren Toten, die von uns präsent sind und die von uns abwesend sind, unseren jungen und unseren alten, unseren Männern und unseren Frauen. O Allāh! Wen auch immer Du von uns am Leben erhältst, so erhalte ihn im Islam am Leben, und wen auch immer Du von uns sterben lässt, lasse ihn auf Eemān  sterben.

اللّٰهُمَّ أَعِذْهُ مِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ

Allāhumma a'is-hu min 'asābil-qabri

Übersetzung : O Allāh! Bewahre ihn vor der Strafe des Grabes.

اللّٰهُ اَكْبَرُ

Allāhu Akhbar

Übersetzung : Allāh ist der Größte.

لسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ

Assalāmu 'alaikum wa rahmatullāhi

Übersetzung : Frieden sei auf euch und die Barmherzigkeit Allāhs.


[1]  Sunan an-Nasā'i [468], mit einer Sahīh  Isnād .

[2]  Wird unter anderem berichtet in Sahīh Bukhāri [7246] von der Hadīth von Mālik bin Huwairith [radiallāhu 'anhu].

[3]  [hafidhahullāh] bedeutet: „Möge Allāh ihn bewahren“. Das Original-Buch und das Vorwort wurden im Jahr 2006 verfasst, Hāfidh Zubayr 'Ali Zai verstarb im Jahr 2013, für uns ist es demnach angemessen zu sagen: [rahimahullāh] - „Möge Allāh sich seiner erbarmen.“

[4]   Sahīh bedeutet: authentisch. Zusammengefasst ist damit gemeint, dass die überlieferte Hadīth eine vollständige, zusammenhängende Kette von Erzählern hat, von denen alle Erzähler als fromm, vertrauenswürdig und äußerst präzise bekannt sind. Zudem hat sie keine den Hadīthgelehrten bekannten Fehler [ 'Illal ] in der Erzählerkette [ Isnād ], oder dem Text [ Matn ], vergleiche Muqaddimah Ibn-Salāh, Sharh al-'Irāqī [1/20].

Hasan li-zhātihi bedeutet: gut, von sich selbst aus. Ohne auf Details einzugehen ist damit gemeint, dass die überlieferte Hadīth alle Kriterien von Sahīh  erfüllt, aber bei mindestens einem Überlieferer in der Erzählerkette die Präzision beim Erzählen nicht so hoch ist wie einem Sahīh -Erzähler, weswegen nicht alle, aber die Mehrheit der Hadīthgelehrten den Erzähler als äußerst präzise erklärt haben [siehe z.B. al-Hadīth,  25/43]. Der Zusatz li-zhātihi [von sich selbst aus]   steht hier im Gegensatz zu li-ghairihī  [wegen anderen], was bedeuten würde, dass die Überlieferung nicht von sich aus Hasan  ist, sondern dass sie eigentlich Da'īf , also schwach ist, sie aber wegen unterstützenden Ahadīth das Level von Hasan  erreicht. Da'īf  bedeutet, dass es mindestens eine Person in der Kette von Erzählern gibt, die von der Mehrheit der Hadīthgelehrten als schwach eingestuft wurde, oder dass irgendein anderes Kriterium einer Sahīh  Hadīth nicht erfüllt ist. Hāfidh Zubayr 'Ali Zai war der Meinung - was auch der Meinung der frühen Hadīthgelehrten zu entsprechen scheint -, dass mehrere schwache Überlieferungen sich nicht gegenseitig unterstützen können, um sich auf das Level von Hasan   li-ghairihī   zu heben, siehe z.B. sein Buch Tahqīqi Islah aur 'Ilmi Maqalāt  [1/299-302] und al-Hadīth  [87/35-47]. Für mehr Informationen bezüglich den von Hāfidh Zubayr 'Ali Zai verwendeten Usūl  in der Tahqīq der Ahadīth, siehe sein Buch Nūrul-'Aynayn [S.59-63]. Siehe auch seine Übersetzung und Annotation von dem Buch Ikhtisār 'Ulūm al-Hadīth von Hāfidh ibn Kathīr [rahimahullāh]. Wichtig : Sahīh  und Hasan -Ahadīth sind gleichermaßen Beweise in der Religion.

[5]   Salaf Salihīn  bedeutet: die frommen Vorfahren. Der Prophet ﷺ sagte: „Die besten Menschen sind die von meiner Generation, dann die [Generation], die nach ihnen kommt, dann die, die nach ihnen kommt.“ Berichtet in Sahīh Bukhāri [6429] und Sahīh Muslim [2536]. Um die Aussagen des Qur‘ān und der Sunnah korrekt zu verstehen, ist es imperativ, dass wir dabei dem Verständnis der rechtschaffenen Gelehrten der ersten drei Generationen des Islam folgen, also den Sahāba , den Tabi'īn  und den Tabi'ut Tabi'īn .

[6]  Das monatliche Magazin al-Hadīth Hazro  ist eine Sammlung von überaus nützlichen und umfassenden Artikeln und Fatāwās . Alle 144 Ausgaben können [in Urdu] kostenlos im Internet unter https://ishaatulhadith.com/ishaatul-hadith/  abgerufen werden. Diese Website enthält auch einige Artikel von Hāfidh Zubayr 'Ali Zai in Englisch. Es existiert auch eine dazugehörige App für Android und iOS namens „IshaatulHadith“.

[7]  Ibn Mājah [397], mit einer Hasan  Isnād  und al-Hākim in al-Mustadrak [1/147].

[8]  An-Nasā'i [1/61, Hadīth 78], mit einer Sahīh  Isnād , Sahīh Ibn Khuzaimah [1/74, Hadīth 144] und Sahīh Ibn Hibbān [al-Ihsān: 6510/6544]. [ Übersetzung : [Ich beginne] Im Namen Allāhs.]

[9]  Allāh, der Erhabene, sagt:

  ﴿فَلَمۡ تَجِدُواْ مَآءٗ فَتَيَمَّمُواْ صَعِيدٗا طَيِّبٗا﴾ [النساء: 43]  „Und falls ihr kein Wasser findet, macht Tayammum mit reiner Erde.“ Surah an-Nisa [4:43] und Surah al-Māida [5:6]. [ Für Tayammum siehe im Anhang die Fußnote auf S.52 ].

Der noble Gefährte 'Abdullāh ibn 'Umar [radiallāhu 'anhu] würde mit warmen Wasser Wudu'  machen [Musannaf Ibn Abi Shaybah [1/25, Hadīth 256], mit einer Sahīh Isnād ], demnach ist es erlaubt mit warmen Wasser Wudu'  zu machen.

Anmerkung : Mit Nabīz [ Wasser, in welchem Datteln oder Rosinen eingeweicht wurden ], Sharbat [ eine Art Erfrischungsgetränk ], Milch und ähnliches Flüssigkeiten Wudu' zu machen, ist nicht erlaubt.

[10]   Sahih : Sahīh Bukhāri [887] und Sahīh Muslim [252].

[11]   Sahīh : Sahīh Muslim [256].

[12]   Sahīh : Bukhāri [159], Sahīh Muslim [226].

Seinen mit Adhkār beschrifteten Ring für den Toilettengang zu entfernen [ sollte er auf der rechten Hand, und nicht der (linken) Hand sein mit der man sich reinigt ], hat keine Beweise. Die für gewöhnlich dafür verwendete Überlieferung ist wegen dem Tadlīs  von Ibn Jurayjin Da'īf [ schwach ], siehe Sunan Abu Dāwūd [19].

[13]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [159], Sahīh Muslim [226]. Es ist besser wenn man die Handvoll Wasser nutzt, um gleichzeitig sowohl den Mund auszuspülen, als auch um Wasser in die Nase zu schöpfen, so wie es durch die Überlieferungen in Sahīh Bukhāri [191] und Sahīh Muslim [235] bewiesen ist. Falls man Wasser für den Mund separat schöpft und dann Wasser für die Nase separat, so ist dies ebenfalls erlaubt [Tarīkh al-Kabīr li Ibn Abi Khaithama [S.588, Hadīth 1410], mit einer Hasan Isnād ].

[14]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [159], Sahīh Muslim [226] [ das Gesicht reicht von wo normalerweise der Haaransatz beginnt, bis zum Kiefer, und von Ohransatz zu Ohransatz ].

[15]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [159], Sahīh Muslim [226].

[16]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [159], Sahīh Muslim [226]. Falls man Wudu' gemacht hat und dann ein   ' Imāmah  [ traditionelle arabische Kopfbedeckung für Männer ] gebunden hat, kann man beim nächsten Wudu' über die Kopfbedeckung streichen, sollte man sie zwischendurch nicht abgelegt haben, siehe Sahīh Bukhāri [205]. Der noble Gefährte Abū Umāmah [radiallāhu 'anhu] würde beim Wudu' über sein ' Imāmah streichen [Musannaf Ibn Abi Shaybah [1/22, Hadīth 222], mit einer Hasan Isnād ].

[17]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [185], Sahīh Muslim [235].

[18]  Abu Dāwūd [111], mit einer Sahīh  Isnād . In manchen Überlieferungen kommt auch vor, dass drei Mal über den Kopf gestrichen wurde, siehe beispielsweise Sunan Abu Dāwūd [107, 110], mit einer Hasan Isnād .

[19]  Wenn der noble Gefährte 'Abdullāh ibn 'Umar [radiallāhu 'anhu] Wudu' machen würde, würde er seinen Zeigefinger nutzen, um über die Innenseite seiner Ohren zu streichen, und seinen Daumen, um über die Außenseite seiner Ohren zu streichen [Musannaf Ibn Abi Shaybah [1/18, Hadīth 73], mit einer Sahīh  Isnād ].

Anmerkung : Nach dem Streichen über den Kopf und den Ohren, mit seinem Handrücken über den Nacken zu streichen, hat keine Beweise.

[20]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [159], Sahīh Muslim [226].

Sollte man auf seinen Füßen Socken tragen, ob sie nun unten besohlte Ledersocken [ Jurabayn Mujalladayn ], auf Ober- und Unterseite mit Leder versehenen Socken [ Jurabayn Man'alayn ], oder normale Socken [ Jurabayn ] [ aus Baumwolle, oder aus einem anderen Stoff ] sind, so ist es erlaubt [ von oben ein Mal mit nassen Händen, siehe Sunan Abu Dāwūd [161], Hasan Isnād ] über sie zu streichen. Über Socken zu streichen ist auch vom noblen Gefährten 'Ali [radiallāhu 'anhu] und auch anderen Gefährten bewiesen, siehe al-Awsat von Ibn al-Mundhirī [1/462, mit einer Sahīh Isnād ] und Musannaf Ibn Abi Shaybah [1/188,189]. [ Das Streichen über die Socken ist nur erlaubt, wenn die Füße in einem Zustand der rituellen Reinigung waren, als man die Socken angezogen hat, siehe Sahīh Bukhāri [205] und Sahīh Muslim [274], und wenn die Socken mindestens so dick sind, dass man die Füße nicht durch sie hindurch sehen kann (hierüber gibt es einen Konsens) - für Details siehe Tahqīqi Maqālāt [6/75-82]. Für Ansässige ist es erlaubt nach dem ersten Streichen über die Socken für 24 Stunden (ein Tag und eine Nacht) über die Socken zu streichen und für den Reisenden ist dies für 72 Stunden (drei Tage und drei Nächte) erlaubt, siehe Sunan Ibn Mājah [556], mit einer Hasan Isnād.

Es ist auch erlaubt die Füße ein Mal zu waschen, siehe Sahīh Bukhāri [152]. ]

[21]  Abu Dāwūd [142], mit einer Hasan  Isnād [und at-Tirmidhī [39], und er sagte: „diese Hadīth ist Hasan Gharīb “].

Anmerkung : Die Finger ineinander zu verhaken ist an sich erlaubt, man sollte dies aber nicht tun, wenn man sich gerade nach dem Wudu'  auf den Weg zur Moschee gemacht hat [Sunan Abu Dāwūd [562], mit einer Hasan Isnād ].

[22]  At-Tirmidhī [31], und er sagte: „diese Hadīth ist Hasan Sahīh “. Die Sanad dieser Überlieferung ist Hasan .

  Derjenige [ Mann ], dessen Hose oder oberes Gewand bis unter seine Fußknöchel reicht [derjenige also, der Isbāl macht], sollte sein Wudu'  wiederholen, siehe Sunan al-Kubrā lil Bayhaqi [2/242, mit einer Hasan Isnād ].

[23]   Sahīh : Sahīh Muslim [234 ب] Anmerkung : In Sunan at-Tirmidhī [55] existiert noch der Zusatz ( اَللّٰهُمَّ اجْعَلْنِي مِنْ التَّوَّابِينَ ، وَاجْعَلْنِي مِنْ الْمُتَطَهِّرِينَ ), welcher aber wegen dem Inqita ' [ der Unterbrechung ] der Sanad   Da'īf ist. Sowohl Abū Idrīs al-Khaulani, als auch Abū 'Uthmān [Sa'īd bin Hānī, Musnad al-Farūq li Ibn Kathīr, 1/111] haben nichts von dem noblen Gefährten 'Umar [radiallāhu 'anhu] gehört, siehe auch mein Buch Anwār as-Sahīfa fil-Ahadīth ad-Da'īfa [ت 55]. [Für eine Übersetzung, siehe den Anhang S. 52.]

[24]  Sunan al-Kubrā lil Imām Nasā'i [9909] und 'Amal al-Yawm wal-Lailah [80], mit einer Sahīh  Isnād . Hākim und Dhahabī haben es als Sahīh  klassifiziert [Mustadrak al-Hākim, 1/564, Hadīth 207], Hāfidh Ibn Hajar hat geschrieben: [ هذا حديث صحيح الإسناد ]  [Natāij al-Afkār, 1/245]. [Für Übersetzung siehe Anhang.]

Anmerkung : Nach dem Wudu' sein Gesicht zum Himmel zu wenden, oder zum Himmel zu zeigen, hat keine Beweise in den authentischen Ahadīth. Die Überlieferung in Sunan Abu Dāwūd [170] ist Da'īf , weil  Ibn 'Am Abī 'Aqīl Zuhra Majhūl  [ unbekannt ] ist.

Während dem Wudu' Bittgebete zu sprechen, ist nicht bewiesen.

Anmerkung : Für den Ghusl  [Ganzkörperwaschung] nach Janābah  [ wenn man eine Ejakulation hatte, oder sich die zwei Geschlechtsteile der Ehepartner berührt haben ] sollte man zuerst Instinjah  machen [ Reinigung der zwei Austrittspunkte von Ausscheidungen mit Wasser ], dann sollte man [ ohne über den Kopf zu streichen und die Füße zu waschen ] Wudu'  gemäß der Sunnah machen, dann [ die ganze Kopfhaut nässen und drei Mal Wasser auf den Kopf schöpfen, siehe Sahīh Bukhāri [248, 272] und ] dann so viel Wasser auf den gesamten Körper verteilen, dass keine Stelle des Körpers mehr trocken ist, und zum Schluss die Füße waschen.

[ Frauen mit geflochtenen Haaren müssen ihre Haare für Ghusl nach Janābah nicht öffnen, sondern müssen einfach drei Mal Wasser auf ihren Kopf schöpfen, sodass die Kopfhaut und Haare nass werden, siehe Sahīh Muslim [331]. Sollte das Haar der Frau jedoch offen sein, oder nur schwach geflochten, sollte sie, wie der Mann, ihre Haare gründlich waschen, vgl. Sunan Ibn Mājah [603] im Hāshia des Sheikhs. ]

[25]  Sunan Ibn Mājah [803], als Sahīh   klassifiziert von Tirmidhī [304], Ibn Hibbān in al-Ihsān [1862] und Ibn Khuzaimah [587]. [ Übersetzung : Allāh ist der Größte.]

Der Erzähler 'Abdul-Hamīd bin Ja'far ist Thiqqah  [ fromm, vertrauenswürdig und mit einer hohen Präzision beim Überliefern ] und  Sahīh ul-Hadīth  laut der Mehrheit der Hadīthgelehrten, siehe Nasbul-Rāya [1/344]. Die Jarah  [ Kritik ] gegen ihn ist abgelehnt. Muhammed ibn 'Amr ibn 'Atā ist Thiqqah , siehe Taqrīb at-Tahzīb [6187].

Dass Muhammed ibn 'Amr ibn 'Atā in den Lernzirkeln von Abū Humaid as-Sā'idi und anderen noblen Gefährten رَضِيَ اللّٰهُ عَنْهُمْ اجْمَعِينْ  gesessen hat, ist bewiesen, siehe Sahīh  al-Bukhāri [828]. Demnach ist diese Überlieferung Muttasil  [ durchgehend verbunden ]. In al-Bahl al-Zakhār [2/168, Hadīth 536] gibt es auch einen Shāhid  [ unterstützende Überlieferung ], über den Ibn al-Mulaqqin gesagt hat: [ صحيح على شرط مسلم ] , siehe al-Badr al-Munīr [3/456].

[26]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [757], Sahīh Muslim [397].

[27]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [736], Sahīh Muslim [390].

[28]   Sahīh : Sahīh Muslim [391].

Während dem Gebet sollte man seinen Blick nach unten richten, siehe Nasbul-Rāya [1/416] und Nūrul-'Aynayn [neue Edition S.195, 196].

[29]  Abu Dāwūd [753], mit einer Sahīh Isnād , als Sahīh  klassifiziert von Ibn Khuzaimah [459] und Ibn Hibbān in al-Ihsān [774] und al-Hākim [1/234], adh-Dhahabī stimmte ihm zu.  

[30]  Ahmad in seiner Musnad [5/226, Hadīth 22313], mit einer Hasan  Isnād , siehe auch Ibn al-Jawzī in seiner Tahqīq  [1/283, Hadīth 477, und im anderen Manuskript: 1/338, Hadīth 434].

[31]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [740], Muwatta Imām Mālik [1/159, Hadīth 377].

[32]  Abu Dāwūd [727], mit einer Sahīh  Isnād , an-Nasā'i [890], als Sahīh  klassifiziert von Ibn Khuzaimah [480] und Ibn Hibbān [1857].

Anmerkung : Dass Männer ihre Hände unter dem Bauchnabel halten sollen und nur Frauen ihre Hände auf die Brust legen, ist von keiner authentischen Überlieferung bewiesen, siehe auch das monatliche Magazin al-Hadīth [13/19].

[33]   Sahīh :  Sahīh Bukhāri [744], Sahīh Muslim [598].

Im Folgenden eine Übersetzung  des Bittgebets: O Allāh! Lasse zwischen mir und meinen Sünden eine Distanz sein, so wie die Distanz zwischen dem Osten und dem Westen ist. O Allāh! Reinige von mir meine Sünden, so wie ein weißes Gewand von Dreck gereinigt wird. O Allāh! Wasche von mir meine Sünden mit Wasser, Schnee und Hagel.

[34]  Abu Dāwūd [775], mit einer Hasan  Isnād , an-Nasā'i [900, 901], Ibn Mājah [804], at-Tirmidhī [242], als Sahīh  klassifiziert von al-Hākim [1/235], adh-Dhahabī stimmte ihm zu.

Übersetzung : Erhaben bist Du, O Allāh! Dir gebührt das Lob! Gesegnet ist Dein Name und erhaben ist Deine Majestät. Es gibt keinen, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Du.

[35]  Abu Dāwūd [775], mit einer Hasan  Isnād . [ Übersetzung : Ich suche Zuflucht bei Allāh, dem Allhörenden, dem Allsehenden, vor dem verfluchten Shaytān  (Satan), von seiner üblen Einrede [ Hamz ], seiner Anstachelung zu Arroganz [ Nafkh ], und seiner Ablenkung durch falsches Gerede [ Nafth ], vgl. die Übersetzung in Urdu von Sheikh Farūq Sa'īdi]. Es ist auch erlaubt ( أَعُوذُ بِا للّٰهِ  مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ ) [ Übersetzung : Ich suche Zuflucht bei Allāh vor dem verfluchten Shaytān .] zu sagen, siehe Sahīh Bukhāri [6115], Sahīh Muslim [2610, Darussalam: 6646] und Kitāb al-Umm von Imām ash-Shāfi'ī [1/107].

[36]  An-Nasā'i [906], mit einer Sahīh Isnād , als Sahīh  klassifiziert von Ibn Khuzaimah [499] und Ibn Hibbān in al-Ihsān [1794] und al-Hākim unter den Bedingungen der zwei Sheikhs [ also Bukhāri und Muslim ] [1/232], adh-Dhahabī stimmte ihm zu.  

Anmerkung : Der Erzähler dieser Überlieferung, Sa'īd bin Abi Hilāl, hat diese Überlieferung vor seinem Ikthilāt  [ Abschwächung seines Gedächtnisses ] erzählt. Das Überliefern von Sa'īd bin Abli Hilāl von Khālid bin Yazīd ist auch in Sahīh Bukhāri [132] und Sahīh Muslim [42/1977] vorhanden.

[37]  Für die Erlaubnis es laut zu lesen, siehe an-Nasā'i [905], mit einer Sahīh Isnād . Für die Erlaubnis es leise zu lesen, siehe Sahīh Ibn Khuzaimah [495], mit einer Hasan   Isnād  und Ibn Hibbān in al-Ihsān [1796], mit einer Sahīh Isnād .

[38]  An-Nasā'i [905], mit einer Sahīh Isnād , siehe auch Punkt 7, Fußnote 4. Übersetzung  der Surah al-Fātiha: Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn der Welten. Dem Allerbarmer, dem Barmherzigen. Der Herrscher am Tag des Jüngsten Gerichts. [O Allāh!] Dich alleine beten wir an und Dich alleine bitten wir um Hilfe. Leite uns zum Rechten Weg. Dem Weg derer, denen Du Gunst erwiesen hast, nicht derer, die Zorn erregt haben, und nicht der Irregehenden.

[39]  Abu Dāwūd [4001], at-Tirmidhī [2927], und er sagte: [ غريب ], als Sahīh  klassifiziert von Hākim unter den Bedingungen der zwei Sheikhs [2/232], adh-Dhahabī stimmte ihm zu, und die Überlieferung ist Da'īf , aber es gibt einen  قوي Shāhid  in der Musnad von Imām Ahmad [6/288, Hadīth 27003], mit einer Hasan Isnād , und die Hadīth ist Hasan .

[40]  Sunan an-Nasā'i [906], mit einer Sahīh Isnād , siehe auch die erste Fußnote von Punkt 7.

[41]  Ibn Hibbān in al-Ihsān [1802], mit einer Sahīh Isnād .

In einer anderen Überlieferung kommt vor ( فَجَهَرَ بِآمِينَ ) - „...so sagte er laut: Āmīn ...“, Abu Dāwūd [933], mit einer Hasan Isnād.

[ Āmīn  beinhaltet die Bedeutung von: „O Allāh, erfülle dieses Bittgebet von uns.“]

[42]  Ahmad [4/316, Hadīth 19048], die Erzähler sind Thiqqah , aber die Hadīth ist Ma'lūl  [ fehlerhaft ], als fehlerhaft erklärt von Bukhāri und anderen. [ Diese schwache Überlieferung wurde hier deshalb genannt, da manche aus ihr schließen, dass es besser ist (immer) Āmīn leise zu sagen. Das ist jedoch falsch, da es authentische Überlieferungen gibt die deutlich darin sind, dass man Āmīn in lauten Gebeten laut sagt (siehe zweite Fußnote zu Punkt 9. Auch wenn man annehmen würde, dass diese Überlieferung authentisch ist, wäre sie in Angesicht der anderen Überlieferungen lediglich ein Beweis dafür, dass man in leisen Gebeten Āmīn leise sagen sollte, worüber es laut dem Sheikh, unabhängig von der Authentizität dieser Überlieferung, einen Konsens der Muslime gibt. ]

[43]   Sahīh:  Sahīh Muslim [400]. Der Gesandte Allāhs  sagte:

أنزلت علي آنفا سورة فقرأ

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيم - إِنَّآ أَعۡطَيۡنَٰكَ ٱلۡكَوۡثَرَ١ فَصَلِّ لِرَبِّكَ وَٱنۡحَرۡ٢ إِنَّ شَانِئَكَ هُوَ ٱلۡأَبۡتَرُ٣ ﴾ [الكوثر: 1-3]

Einmal, als der noble Gefährte Mu'āwiyah ibn Sufyān [radiallāhu 'anhu] nach der Surah al-Fātiha, vor der nächsten Surah, nicht بسم اللّٰه الرحمن الرحيم rezitierte, wurden die Muhajirīn  sehr wütend auf ihn. Nach diesem Vorfall würde auch Mu'āwiyah [radiallāhu 'anhu] vor jeder Surah بسم اللّٰه الرحمن الرحيم rezitieren. Dies ist berichtet von ash-Shāfi'ī in al-Umm [1/108], als Sahīh  klassifiziert von al-Hākim unter den Bedingungen von Muslim [2/233], adh-Dhahabī stimmte ihm zu, und die Isnād  ist Hasan .

[44]  Abu Dāwūd [859], mit einer Hasan  Isnād .

[45]   Sahīh:  Sahīh Bukhāri [762] und Sahīh Muslim [451].

[46]   Sahīh:  Sahīh Bukhāri [776] und Sahīh Muslim [155/451].

[47]  Abu Dāwūd [777, 778], Ibn Mājah [845], und die Hadīth ist Sahīh . Hasan al-Basri ist ein Mudallis  [Tabaqāt al-Mudallisīn bi Tahqīq, 2/40], aber seine Überlieferung von Samurah bin Jundub [radiallāhu 'anhu] ist Sahīh , auch wenn es keine Bestätigung gibt, dass er von ihm gehört hat, weil er von dem Buch von Samurah [radiallāhu 'anhu] überliefert. Siehe auch Nayl al-Maqsūd fi Ta'līq 'ala Sunan Abi Dawūd [354].

Anmerkung : Sollte man es nicht geschafft haben [ hinter dem Imām ] die Surah al-Fātiha zu lesen, kann man sie in dieser Pause lesen, siehe Nasr al-Bāri fi Tahqīq Juz-al-Qirāat lil-Bukhāri [Hadīth 274, 275].

[48]   Sahīh:  Sahīh Bukhāri [789] und Sahīh Muslim [38/392].

[49]   Sahīh:  Sahīh Bukhāri [738] und Sahīh Muslim [22/390].

[50]   Sahīh:  Sahīh Muslim [22/390].

[51]  Abu Dāwūd [730], mit einer Sahīh Isnād . Siehe auch Fußnote 1 zu Punkt 1.

[52]   Sahīh:  Sahīh Bukhāri [828].

[53]   Sahīh:  Sahīh Muslim [240/498].

[54]  Abu Dāwūd [730], mit einer Sahīh Isnād .

[55]  Abu Dāwūd [730], mit einer Hasan Isnād . Tirmidhī [260] sagte: „ Hasan Sahīh “, als Sahīh  klassifiziert von Ibn Khuzaimah [689] und Ibn Hibbān in al-Ihsān [1868].  

Anmerkung : Fulayh bin Sulaymān ist einer der Erzähler in den Sahihayn  [ also Sahīh Bukhāri und Muslim ], und er ist Hasan al-Hadīth . Die Mehrheit der Hadīthgelehrten haben ihn als zuverlässig, mit einer hohen Präzision [ Thiqqah ] erklärt. Demnach ist diese Hadīth Hasan li-zhātihi . Die Jarah  auf Fulayh ist abgelehnt - الحمد اللّٰه ‎و

[56]   Sahīh:  Sahīh Muslim [772] mit der Wortwahl:

 ثم ركع فجعل يقول: سبحان ربي العظيم، فكان ركوعه نحواً من قيامه

[Übersetzung: Dann ging er in den Ruku' , und sagte: „Erhaben ist mein Herr, der Größte.“, und seine Verbeugung dauerte genauso lange wie sein Stehen.]

[57]  Abu Dāwūd [869], mit einer Sahīh Isnād , Ibn Mājah [887], als Sahīh  klassifiziert von Ibn Khuzaimah [601, 670], Ibn Hibbān in al-Ihsān [895] und al-Hākim [1/255, 2/477] واختلف قول الذهبي فيه . Maimūn bin Mahrān [ Tabi'ī ] und az-Zuhri [ Tabi'ī ] sagten, dass im Ruku' und Sujūd  die Tasbihāt  nicht weniger als drei Mal gelesen werden sollten [Musannaf Ibn Abi Shaybah, 1/25, Hadīth 2571 mit einer Hasan Isnād ].

[58]   Sahīh:  Sahīh Bukhāri [794, 817] und Sahīh Muslim [484]. [ Übersetzung : „Erhaben bist Du, O Allāh, unser Herr! Mit Deinem Lob [preise ich Dich], O Allāh vergebe mir.“]

[59]   Sahīh:  Sahīh Muslim [487]. [ Übersetzung : „Allglorreich, Allheilig, Herr der Engel und des Rūh .“]

[60]   Sahīh:  Sahīh Muslim [485]. [ Übersetzung : „Erhaben bist Du, Dir gebührt das Lob, es gibt keinen, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Du.“]

[61]   Sahīh:  Sahīh Muslim [771]. [ Übersetzung : „O Allāh, für Dich verbeuge ich mich. Ich affirmiere meinen Glauben an Dich und ich ergebe mich Dir, und ich ergebe mit Demut an Dir mein Hören, mein Sehen, mein Gehirn, meine Knochen und meine Sehnen.“]

Siehe auch Punkt 25.

[62]   Sahīh:  Sahīh Bukhāri [6251].

[63]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [735]. Die richtige Position scheint es zu sein, dass man sowohl als Imām, als Befolger, als auch als einzeln Betender „ سَمِعَ اللّٰهُ لِمَنْ حَمِدَه ، رَبَّنَا وَلَكَ الْحَمْدُ “ sagt - Sunan Daraqutni [1/339,340, Hadīth [1270] und [1271] mit einer Hasan Isnād ]. Muhammed bin Sirīn lehnte sich der Meinung zu, dass auch die Befolger „ سَمِعَ اللّٰهُ لِمَنْ حَمِدَه “ sagen sollten, siehe Musannaf Ibn Abi Shaybah [1/253, Hadīth 2600, mit einer Sahīh Isnād ]. [ Übersetzung : Allāh hat denjenigen gehört, der Ihn preist. O unser Herr! Und Dir gebührt das Lob.] [ und ohne das و   - ...O unser Herr! Dir gebührt das Lob. ]

[64]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [789]. Manchmal ist auch erlaubt „ رَبَّنَا وَلَكَ الْحَمْدُ “ laut zu sagen. 'Abdur-Rahmān bin Hurmuza al-A'raj hörte Abū Huraira [radiallāhu 'anhu] mit einer lauten Stimme „ اللّٰهُمَّ  رَبَّنَا وَلَكَ الْحَمْدُ “ sagen, siehe Musannaf Ibn Abi Shaybah [1/248, Hadīth 2556, mit einer Sahīh Isnād ].

[65]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [796]. [ Übersetzung : O Allāh, unser Herr! Und Dir gebührt das Lob.]

[66]   Sahīh : Sahīh Muslim [476]. [ Übersetzung : O Allāh, unser Herr! Dir gebührt das Lob, das die Himmel und die Erde füllen würde und auch das, was Du willst, neben ihnen.]

[67]   Sahīh : Sahīh Muslim [478/602]. [ Übersetzung : [Du bist wahrlich] Würdig für Lob und Preis! Niemand kann zurückhalten, was Du gibst, und niemand kann geben, was Du zurückhältst. Und der Reichtum einer reichen Person kann sie nicht vor Dir schützen.]

[68]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [799]. [ Übersetzung : O unser Herr! Alles Lob gebührt Dir; unendliches Lob, rein, voll mit Segen.]

[69]  Als Imām Ahmad ibn Hanbal darüber gefragt wurde, ob man nach dem Ruku'  seine Hände binden sollte, oder [ an den Seiten ] hängen lassen sollte, so sagte er: „Ich hoffe, dass es in dieser Sache inshāAllāh [ so Allāh will ] keine Einschränkung gibt.“ [Masāil Ahmad, Rawāyatu Sālih ibn Ahmad ibn Hanbal, Punkt 615].

[70]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [803], Sahīh Muslim [28/392]

[71]  Abu Dāwūd [840] mit einer Sahīh   Isnād , Sahīh  gemäß den Bedingungen von Muslim, an-Nasā'i [1092], mit einer Hasan Isnād . Der noble Gefährte 'Abdullāh ibn 'Umar [radiallāhu 'anhu] würde vor seinen Knien, seine beiden Hände auf dem Boden aufkommen lassen [siehe Sahīh Bukhāri, vor der Hadīth 803] und er würde sagen, dass der Gesandte Allāhs  es ebenfalls so machen würde [Sahīh Ibn Khuzaimah [627], mit einer Hasan Isnād , als Sahīh  klassifiziert von Hākim gemäß den Bedingungen von Muslim [1/226], adh-Dhahabī stimmte ihm zu]. Was die Überlieferungen angeht, in denen vorkommt, dass er  beim Runtergehen in die Niederwerfung seine Knie auf den Boden ankommen lassen würde, und erst dann seine Hände [Abu Dāwūd [838] und andere], so sind sie wegen dem Tadlīs  von Sharīk bin 'Abdullāh al-Qādhi Da'īf . Auch seine gesamten Shawāhid  sind Da'īf . Abū Qilābah [ Tabi'ī ] würde beim Gehen in die Niederwerfung erst seine Knie aufkommen lassen, und Hasan al-Basrī [ Tabi'ī ] zuerst seine Hände [Musannaf Ibn Abi Shaybah [1/263], Hadīth 2708, mit einer Sahīh Isnād ]. Muhammed bin Sirīn [ Tabi'ī ] würde ebenfalls erst seine Knie aufkommen lassen [Musannaf Ibn Abi Shaybah [1/263], Hadīth 2709, mit einer Sahīh Isnād ]. Im Angesicht der Beweise ist es besser zuerst seine Hände, und erst dann seine Knie aufkommen zu lassen.

[72]  Abu Dāwūd [734] mit einer Hasan   Isnād , siehe auch Punkt 5, Fußnote 1.

[73]  Abu Dāwūd [726] mit einer Sahīh   Isnād , an-Nasā'i [890], als Sahīh  klassifiziert von Ibn Khuzaimah [641] und Ibn Hibbān in al-Ihsān [1857], siehe auch Punkt 4, Fußnote 4.

[74]  Abu Dāwūd [730] mit einer Sahīh   Isnād , siehe auch Punkt 14, Fußnote 4.

[75]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [828].

[76]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [390], Sahīh Muslim [495].

[77]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [822], Sahīh Muslim [493]. Dieses Verbot umfasst sowohl Männer, als auch Frauen, demnach sollten Frauen ihre Arme in der Niederwerfung ebenfalls ausbreiten. [ Hier wurde verboten den Unterarm bei der Niederwerfung auf den Boden zu legen, so wie es der Hund macht, wenn er sich hinlegt; vielmehr sollte man die die Unterarme anheben und die Arme von den Seiten weghalten. ]

[78]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [812], Sahīh Muslim [490].

[79]   Sahīh : Sahīh Muslim [491].

[80]  Ad-Daraqutni in seiner Sunan [1/348, Hadīth 1303], in Marfū'  Form [ bis zum Propheten ﷺ reichenden ] Form, mit einer Hasan  Isnād .

[81]   Sahīh : Sahīh Muslim [496]. Das heißt, dass er seine Brust und Rücken entsprechend vom Boden hoch halten würde. Für Frauen gilt dieselbe Regelung, wegen dem allgemeinen Befehl: ( صَلُّوْا كَمَا رَأَيْتُمُونِي أُصَلِّي )  „Betet, so wie ihr mich beten sehen habt.“ [Sahīh Bukhāri, Hadīth 7246].

[82]   Sahīh : Sahīh Muslim [482].

[83]   Sahīh : Sahīh Muslim [772]. [ Übersetzung : „Erhaben ist mein Herr, der Allerhöchste.“]

[84]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [794, 817], Sahīh Muslim [484]. [ Übersetzung : „Erhaben bist Du, O Allāh, unser Herr! Mit Deinem Lob [preise ich Dich], O Allāh vergebe mir.“]

[85]   Sahīh : Sahīh Muslim [487]. [ Übersetzung : „Allglorreich, Allheilig, Herr der Engel und des Rūh .“]

[86]   Sahīh : Sahīh Muslim [485]. [ Übersetzung : „Erhaben bist Du, Dir gebührt das Lob, es gibt keinen, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Du.“]

[87]   Sahīh : Sahīh Muslim [483]. [ Übersetzung : „O Allāh, vergebe mir all meine Sünden; die großen und kleinen, die ersten und die letzten, die öffentlich getanen, und die im Geheimen getanen.“]

[88]   Sahīh : Sahīh Muslim [771]. [ Übersetzung : „O Allāh, für Dich werfe ich mich nieder, und ich bestätige meinen Glauben an Dich, und Dir ergebe ich mich. Ich tu mein Gesicht in die Niederwerfung vor Dem, der es erschaffen hat, und in Form gebracht hat, und die Fähigkeit zu hören und sehen geöffnet hat. Gepriesen sei Allāh, der beste Erschaffer!“]

[89]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [738].

[90]  Al-Bayhaqi [2/116] mit einer Sahīh  Isnād , als Sahīh  klassifiziert von Ibn Khuzaimah [654], Ibn Hibbān in al-Ihsān [1930] und Hākim [1/228, 229] unter den Bedingungen der zwei Sheikhs, adh-Dhahabī stimmte ihm zu.

[91]   Sahīh : Sahīh Muslim [486 in der Sharh von an-Nawawi].

[92]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [789], Sahīh Muslim [392].

[93]  Abu Dāwūd [730] mit einer Sahīh  Isnād. [ Beim Hinsetzen nach der Niederwerfung sind also das Schienbein und die Oberseite des linken Fußes auf dem Boden, und man setzt sich auf sie. ]

[94]   Sahīh: Sahīh Bukhāri [827]. [ Der rechte Fuß ist also aufgerichtet, mit dem Fußballen auf dem Boden und den Fußzehen in Richtung der Qiblah. ]

[95]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [818].

[96]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [821], Sahīh Muslim [472].

[97]  Abu Dāwūd [874], und sie ist Sahīh , an-Nasā'i [1070, 1146]. [ Übersetzung : „Mein Herr, vergebe mir. Mein Herr, vergebe mir.“] In dieser Überlieferung ist mit „ein Mann von dem Stamm 'Absinn“ gemeint: Silah ibn Sufara, siehe Musnad at-Tayalisi [416]. Mit Abū Hamza Maula al-Ansāri ist gemeint: Talha bin Yazīd, siehe Tuhfatul-Ashrāf [3/58, Hadīth 3395] und Taqrīb at-Tahzīb [unter Punkt 8063]. Was die Überlieferung angeht, in der steht, dass man beim Sitzen [ zwischen den Niederwerfungen ] wie beim Tashahhud  seinen Finger heben sollte [Musnad Ahmad [4/317], Hadīth 19063], so ist sie wegen dem Tadlīs  [عنعنہ] von Sufyān [ath-Thawrī] Da'īf . Hāfidh Ibn Hibbān [rahimahullāh] sagte: „Was die Mudallisīn  angeht, die Thiqqah  und vertrauenswürdig sind, so sehen wir von ihnen nur diejenigen Überlieferungen als Hujjah [ Beweis ] an, in denen sie ihr Hören [ der Überlieferung vom Überlieferer vor ihnen ] klar erwähnt haben. Beispiele für solche [ Mudallisīn ] sind [Sufyān] ath-Thawrī, A'mash, Abū Ishāq und andere Imāme von Taqwā  [ Frommheit/Gottesfurcht ].“ [Sahīh Ibn Hibbān, al-Ihsān mit der Tahqīq von Shu’ayb al-Arn'oūt, 1/161]. Sufyān ath-Thawri wurde von Hākim Nishapuri in der dritten Klasse [der Mudallisīn  -طبق‍ۂ ثالثہ ]  erwähnt [siehe Ma'rifatu 'Ulūm al-Hadīth, S.106].

Der Tābi'ī  Makhūl [rahimahullāh] würde zwischen den zwei Niederwerfungen sagen:

( اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِيْ وَارْ حَمْنِيْ وَاجْبُرْنِيْ وَارْزُقْنِيْ )

[Musannaf Ibn Abi Shaybah [2/534, Hadīth 8838], im zweiten Manuskript [3/234, Hadīth 8922] und mit dieser Wortwahl Sahīh ]. [ Übersetzung : „O Allāh, vergebe mir, habe Gnade auf mich, helfe mir und versorge mich.“]

Der Prophet ﷺ brachte einer Person bei, diese Du'a  im Gebet zu sagen:

( اللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِيْ وَارْ حَمْنِيْ وَاهْدِنِيْ وَعَافِنِيْ وَارْزُقْنِيْ )

[ Sahīh : Sahīh Muslim [35/2697], Darussalam: 6850] [ Übersetzung : „O Allāh, vergebe mir, habe Gnade auf mich, leite mich recht, beschütze mich und versorge mich.“]

[98]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [789], Sahīh Muslim [28/392].

[99]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [738].

[100]   Sahīh : Sahīh Muslim [21/390]. Währendem man in die Niederwerfung geht, wenn man von der Niederwerfung den Kopf hebt, und zwischen den Niederwerfungen, ist an keiner Stelle [ das Heben der Hände, also ] Raf'ul-Yadayn  bewiesen.

[101]   Sahīh : Sahīh Muslim [772]. [ Übersetzung : „Erhaben ist mein Herr, der Allerhöchste.“]

[102]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [789], Sahīh Muslim [392].

[103]  Sahīh : Sahīh Bukhāri [738], Sahīh Muslim [22/390].

[104]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [823].

[105]  Abu Dāwūd [730] mit einer Sahīh   Isnād . Er würde befehlen, dass man sich nach der zweiten Niederwerfung hinsetzt [ Sahīh : Sahīh Bukhāri, Hadīth 6251], siehe auch Punkt 17. Nichts, was gegen diese authentische Sunnah gehen würde, ist bewiesen.

[106]  Für den Tashahhud  siehe Punkt 41, für  Durūd  Punkt 42, für die Bittgebete Punkt 49 und für den Salām  Punkt 50 und 51. Falls man nach einer Rak'ah  den Salām sagen will, ist es auch erlaubt in der Tawarruk -Position zu sitzen [ siehe Punkt 48 für eine Erklärung ], genauso ist aber auch erlaubt, nicht so zu sitzen. Es ist aber besser in der Tawarruk -Position zu sitzen, denn in einer Überlieferung kommt vor: „...bis wenn er bei der Niederwerfung ankam, nach welcher der Salām  kommt. Er würde sein linkes Bein weiter bewegen und sich auf sein Gesäß hinsetzen.“ Abu Dāwūd [730] mit einer Sahīh Isnād .

[107]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [824] und Ibn Khuzaimah in seiner Sahīh  [687]. Azraq Ibn Qais [ Thiqqah , siehe at-Taqrīb, 302] überliefert, dass er ['Abdullāh] Ibn 'Umar [radiallāhu 'anhu] gesehen hat, wie er sich beim Aufstehen im Gebet mit seinen beiden Händen abstützen würde, siehe Musannaf Ibn Abi Shaybah [1/395, Hadīth 3996] mit einer Sahīh Isnād .

[108]   Sahīh : Sahīh Muslim [599], Ibn Khuzaimah [1603], Ibn Hibbān [1933].

[109]  Siehe Punkt 7 und Fußnote 1.

[110]  Punkte 1 bis 33.

[111]   Sahīh:  Sahīh Bukhāri [6251], siehe auch Punkt 17.

[112]   Sahīh : Sahīh Muslim [112/579].

[113]   Sahīh: Sahīh Muslim [115/580]. [ Im arabischen hat die Zahl 53 die Form ٥٣, bzw., wenn man die Zahlen entsprechend anordnet:    wobei der kurze Streifen links den Zeigefinger darstellen soll, und der Kreis durch die Verbindung von Daumen und Mittelfinger entsteht.]

[114]   Sahīh: Sahīh Muslim [113/579]. [ Hier berührt der Daumen für den Kreis, die Spitze des Mittelfingers an seiner linken Seite. ]

[115]  Abu Dāwūd [726, 957] mit einer Sahīh   Isnād , an-Nasā'i [1266], Ibn Khuzaimah [713], Ibn Hibbān in al-Ihsān [1857].

[116]  Für die Bedeutung von Zira' , siehe Punkt 4.

[117]  An-Nasā'i [1265], und die Hadīth ist mit seinen Shawāhid   Sahīh .

[118]   Sahīh : Sahīh Muslim [115/580].

[119]  Ibn Mājah [916] mit einer Sahīh   Isnād , Ibn Hibbān in al-Ihsān [1942].

[120]  Abu Dāwūd [991] mit einer Hasan   Isnād , Ibn Khuzaimah [716], Ibn Hibbān in al-Ihsān [1943].

[121]  An-Nasā'i [1269] mit einer Sahīh   Isnād , Ibn Khuzaimah [714], Ibn al-Jarūd in al-Muntaqī [208], Ibn Hibbān in al-Ihsān [1857]. Anmerkung : Manche Leute haben etwas Missverstanden und den Widerspruch eingelegt, dass die Worte ( يُحَرِّ كُهَا )  „er würde ihn bewegen“, Shādh  [ im Widerspruch zu den Überlieferungen anderer authentischer Erzähler ] ist, weil keiner außer Zaid bin Qudāmah diese Worte überliefert hat. Die Antwort dazu ist: Zaid bin Qudāmah ist ثقت ثبت ،صاحب سنة [at-Taqrīb, 1982], demnach ist sein Zusatz angenommen [ Maqbūl ], und dass die anderen Überlieferer diese Wortwahl nicht überliefert haben, ist kein Beweis dafür, dass diese Überlieferung Shādh  ist, weil das Stillschweigen bezüglich einer Aussage nicht gleich der Negation der Aussage bedeutet. [ Dies bedeutet, dass die Überlieferung nicht Shādh werden kann, nur weil die anderen Überlieferer nicht diese zusätzlichen Wörter überliefert haben, da dies nicht dazu geführt hat, dass sich die Aussagen der Überlieferer wiedersprechen. Da der Überlieferer dieser zusätzlichen Wörter Thiqqah ist, werden sie akzeptiert, und sie ist nicht Shādh. ] Hier sollte noch angemerkt sein, dass die Überlieferung, in der vorkommt: ( ولا يحر كها )  „und er würde ihn nicht bewegen“ [Abu Dāwūd [989], an-Nasā'i, Hadīth 1271], wegen dem Tadlīs  von Muhammed bin 'Ijlān Da'īf ist, siehe mein Buch Anwār as-Sahīfa fil-Ahadīth ad-Da'īfa [S.28 unter Abu Dāwūd, Hadīth 128 ]. Muhammed bin 'Ijlān ist ein Mudallis  [Tabaqāt al-Mudallisīn [3/98] bi Tahqīq al-Fath al-Mubīn, S. 20,21].

[122]  An-Nasā'i [1161] mit einer Sahīh   Isnād , , Ibn Khuzaimah [719], Ibn Hibbān in al-Ihsān [1943]. Anmerkung : Die Überlieferung befindet sich ohne diesem Matn  [Text], in verkürzter Form, auch in Sahīh Muslim [116/580].

[123]  An-Nasā'i [1162] mit einer Hasan  Isnād . Anmerkung : Bei لَآإِلَٰهَ   seinen Finger zu heben und bei إِلَّا ٱ للّٰهُ  zu senken, ist in keiner Hadīth bewiesen, vielmehr geht durch die allgemeine Formulierung der Überlieferungen hervor, dass von Anfang bis Ende ein Kreis gemacht werden sollte und der Zeigefinger angehoben werden sollte. Der Gesandte Allāhs sah einen Mann, der [im Tashahhud ] mit zwei Fingern zeigen würde, so sagte er : ( أَحِّد أَحِّد ) - „Mache es zu einem [Finger].“ [at-Tirmidhī [3557], und er sagte „ Hasan “, an-Nasā'i [1273], und die Hadīth ist Sahīh ]. Damit ist auch bewiesen, dass man von Anfang des Tashahhud  bis zu seinem Ende, seinen Zeigefingern angehoben lassen sollte.

[124]  [ Übersetzung : Lob ist für Allāh, und Gebete und gute Worte. Und der Frieden [Allāhs] sei auf dir, O Prophet, und die Barmherzigkeit Allāhs und Sein Segen. Der Frieden [Allāhs] sei auf uns und auf den rechtschaffenen Sklaven Allāhs. Ich bezeuge, dass es keinen gibt, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Allāh, und ich bezeuge dass Muhammed sein Sklave und Gesandter ist.] Hier ist mit عليك  - „auf dir“ nicht „präsent“ gemeint, sondern vielmehr: „abwesend“. 'Abdullāh ibn Mas'ūd [radiallāhu 'anhu] sagte: „Als der Gesandte Allāhs  verstarb, pflegten wir zu sagen: (   السَّلاَمُ - يَعْنِيْ - عَلٰي   النَّبِيِّ ).“ Sahīh Bukhāri [ Sahīh : 6265] [ Übersetzung : Und der Frieden [Allāhs] sei auf den Propheten ﷺ...]. Dass die Gefährten [radiallāhu 'anhum ajma'īn] anstatt ( عليك ) sagen würden: ( علٰي ), ist ein überaus starker Beweis dafür, dass mit ( عليك ) auf keinen Fall gemeint ist, dass der Prophet ﷺ präsent ist. Hier sollte daran erinnert werden, dass die Gefährten im Vergleich zu den Personen nach ihnen, die Überlieferungen besser verstanden haben. [ Im   Tashahhud ist also auch überliefert, dass man anstatt:   السَّلاَمُ عَلَيْكَ أَيُّهَا النَّبِيُّ sagt:  
السَّلاَمُ عَلٰي   النَّبِيِّ . Mit der direkten Ansprache in der ersten Version ist nicht gemeint, dass der Prophet     präsent ist, oder dass er uns hört . ]

[125]   Sahīh:  Sahīh Bukhāri [1202].

[126]   Sahīh:  Sahīh Bukhāri [3370], al-Bayhaqi in al-Sunan al-Kubrā [2/148, Hadīth 2856]. [ Übersetzung : O Allāh! Sende Deinen Gnaden auf Muhammed und auf die Familie Muhammeds, so wie Du Deinen Gnaden auf Ibrahīm und die Familie Ibrahīms gesandt hast, denn gewiss - Du bist am meisten des Lobes wert, der Allglorreiche. O Allāh! Sende Deinen Segen auf Muhammed und auf die Familie Muhammeds, so wie Du Deinen Segen auf Ibrahīm und die Familie Ibrahīms gesandt hast, denn gewiss - Du bist am meisten des Lobes wert, der Allglorreiche.]

[127]  Im ersten Tashahhud  den Durūd  zu lesen, ist eine sehr gute Handlung und wird definitiv Belohnung zur Folge haben. In den allgemeinen Beweisen wurde mit der Aussage ( قولو ا ) der Befehl gegeben, dass man den Durūd  lesen soll. Dieser Befehl wurde nicht auf den ersten oder letzten Tashahhud  beschränkt, siehe auch Sunan an-Nasā'i [4/241, Hadīth 1721] und Sunan al-Kubrā [2/499, 500, Hadīth 500 mit einer Sahīh Isnād ]. Fall eine Person aber im ersten Tashahhud  den Durūd  nicht sagen möchte, und somit nur at-Tahiyāt  sagt, so ist dies ebenfalls erlaubt, so wie von 'Abdullāh Ibn Mas'ūd [radiallāhu 'anhu] überliefert ist, dass er at-Tahiyāt  [bis عَبْدُهُ وَرَسُوْلُهُ ] beibrachte, und sagte: „Fall ihr dann in der Mitte eures Gebetes seid [also beim ersten Tashahhud ], dann stellt euch hin...“ [Musnad Ahmad [1/459, Hadīth 4382], und sie ist Hasan ]. Falls man nach der zweiten Rak'ah  den Salām  sagen möchte, so ist es besser in der Tawarruk -Position zu sitzen. Es ist aber auch erlaubt dies nicht zu machen, siehe auch die Fußnote zu Punkt 34.

[128]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [789, 803], Sahīh Muslim [28/392].

[129]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [739]. Anmerkung : Diese Überlieferung ist vollkommen authentisch. Die Jarh  [Kritik] mancher Muhaddithīn  ist abgelehnt. In Sunan Abu Dāwūd [730, mit einer Sahīh Isnād ] und anderen, gibt es auch authentische Shawāhid - الحمد اللّٰه ‎و
Siehe auch Punkt 2.

[130]  Und falls in beiden letzten Rak'ahs  jeweils eine zusätzliche Surah  rezitiert wird, so ist dies erlaubt. Siehe die erste Fußnote zu Punkt 48.

[131]  Siehe Punkt 33.

[132]  Also man sollte nur die Surah al-Fātiha lesen. Sollte man aber in der dritten und vierten Rak'ah  nach der Surah al-Fātiha eine zusätzliche Surah  lesen, so ist dies erlaubt, so wie es auch in der Hadīth von Sahīh Muslim [ Sahīh : 452] bewiesen ist.

[133]  Siehe Punkt 41 und 42.

[134]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [835], Sahīh Muslim [402]. Hier hat der Amīrul-Mu'minīn fil Hadīth [der Anführer der Gläubigen in Hadīth], Imām Bukhāri [rahimahullāh] den Kapitelnamen gesetzt: باب ما يتخير من الدعاء برد التشهد و ليس بواجب , also: „Kapitel darüber, dass man die Wahl hat jegliche Du’ā  nach dem Tashahhud  zu sagen, und dass dies [also diese Du’ā ] keine Pflicht ist.“

[135]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [1377], Sahīh Muslim [131/588]. [ Übersetzung : O Allāh! Ich suche Zuflucht bei Dir vor der Bestrafung im Grab, und von der Strafe des Höllenfeuers, und vor den Fitan [Prüfungen] des Lebens und des Todes, und vor dem Fitnah  des Masīh ad-Dajjāl .] Der Gesandte Allāhs  würde den Befehl geben diese Du'ā  zu lesen [ Sahīh : Sahīh Muslim, Hadīth 130/588], demnach ist diese Du'ā die beste für den Tashahhud . Von Taūs [einem Tābi'ī ] ist überliefert, dass er demjenigen, der dieses Bittgebet nicht in seinem Gebet sagen würde, befehlen würde das Gebet noch einmal zu beten, siehe Sahīh Muslim [134/590].

[136]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [832], Sahīh Muslim [589]. [ Übersetzung : O Allāh! Ich suche Zuflucht bei Dir vor der Bestrafung im Grab, und ich suche Zuflucht bei Dir vor dem Fitnah  des Masīh ad-Dajjāl , und ich suche Zuflucht bei Dir vor den Fitan [Prüfungen] des Lebens und des Todes. O Allāh! Ich suche Zuflucht bei Dir vor Sünden und Schulden.]

[137]   Sahīh : Sahīh Muslim [590]. [ Übersetzung : O Allāh! Wir suchen Zuflucht bei Dir von der Strafe des Höllenfeuers, und ich such Zuflucht bei dir vor der Bestrafung im Grab, und ich suche Zuflucht bei Dir vor dem Fitnah  des Masīh ad-Dajjāl , und ich suche Zuflucht bei Dir vor den Fitan [Prüfungen] des Lebens und des Todes.]

[138]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [834], Sahīh Muslim [2705]. [ Übersetzung : O Allāh! Gewiss, ich habe mir selbst [durch das Begehen von Sünden] großes Unrecht zugefügt, und niemand vergibt Sünden, außer Du. So vergebe mir, mit Vergebung von Dir, und erbarme Dich mir. Gewiss, Du bist der Allvergebende, der Barmherzige.]

[139]   Sahīh : Sahīh Muslim [771]. [ Übersetzung : O Allāh! Vergebe mir meine vergangenen und meine späteren Sünden, und meine offenen und verborgenen [Sünden], und wo ich die Grenzen überschritten habe, und [auch] das, was Du besser als ich weißt. Du bist der Eine, der nach vorne bringt und nach hinten stellt, es gibt keinen, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Du.]

[140]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [4522]. [ Übersetzung : O Allāh, unser Herr! Gebe und das Gute dieser Welt, und das Gute des Jenseits, und bewahre uns vor der Strafe des Feuers!]

[ Die wohlbekannte Du'ā: ( رَبِّ اجْعَلْنِي مُقِيمَ الصَّلَاةِ...)   kommt in dieser Form als eine Du'ā in Surah al-Ibrahīm [14:40-41] vor und es ist erlaubt sie zu lesen. ]

[141]   Sahīh : Sahīh Muslim [581,582].

[142]  Abu Dāwūd [996], mit einer Sahīh  Isnād , at-Tirmidhī [295], und er sagte: „ Hasan Sahīh “, an-Nasā'i [1320], Ibn Mājah [914] und Ibn Hibbān in al-Ihsān [1987]. [ Übersetzung : Frieden sei auf euch und die Barmherzigkeit Allāhs.]

Anmerkung : Abū Ishāq al-Hamdānī hat durch „ حدثني علقمة بن قيسن و الأسود بن يزيد و أبو الأحوص “ sein Hören vom Überlieferer bestätigt, siehe Sunan al-Kubrā lil-Bayhaqi [2/177, Hadīth 2974], demnach ist die Kritik an dieser Überlieferung nicht korrekt. Von Abū Ishāq haben Sufyān ath-Thawrī und andere diese Überlieferung berichtet - الحمد اللّٰه ‎و .
Wenn man auf die rechte Seite   السَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ و بَرَكَاتُهُ [ Übersetzung : Frieden sei auf euch, und die Barmherzigkeit Allāhs und sein Segen.] und auf die linke Seite
السَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ sagt, so ist dies ebenfalls erlaubt, siehe Sunan Abu Dāwūd [997, mit einer Sahīh Isnād ].

[143]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [838]. 'Abdullāh ibn 'Umar [radiallāhu 'anhu] würde es bevorzugen, dass der Imām erst den Salām  vollständig gibt, und erst dann diejenigen, die hinter ihm beten, den Salām  geben. [al-Bukhāri, vor der Hadīth 838 Ta'līqan ], demnach ist es besser, wenn erst der Imām auf beiden Seiten den Salām  gibt, und erst dann die hinter ihm betenden Salām  geben. Fall man aber mit dem Imām, direkt hinter ihm [ also Salām für Salām ] den Salām  gibt, so ist dies ebenfalls erlaubt, siehe Fathul-Bāri [2/323, Kapitel 153, يسلم حين يسلم الإمام ].

[144]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [842], Sahīh Muslim [120/583], mit der Wortwahl كنا نعرف انقضاء صلٰوة رسول اللّٰه صلى اللّٰه عليه وسلم بالتكبير . Imām Abu Dāwūd schreibt in seinem Kapitelnamen zu dieser Hadīth:  باب التكبير بعد ال صلٰوة -  „Kapitel: Der Takbīr  nach dem Gebet.“ [nach den Hadīth 1002]. Hierdurch ist bewiesen, dass nach einem [Pflicht-]Gebet der Imām, als auch die Befolger, in einer lauten Stimme ( اللّٰهُ اَكْبَرُ ) sagen sollten. Dies gilt auch für eine alleine betende Person. Mit „ أن رفع الصوت بالذكر “  ist gemeint „ التكبير “, so wie es in der Überlieferung von Bukhāri und anderen bewiesen ist. Von den Usūl  [Prinzipien] ist:
„الحديث يفسر بعضه بعضًا“ - als: Die eine
Hadīth  ist die Tafsīr  [Erklärung] der anderen Hadīth .

[145]   Sahīh : Sahīh Muslim [121/583].

[146]   Sahīh : Sahīh Muslim [591]. [ Übersetzung : O Allāh! Du bist der Frieden, und Frieden kommt von Dir. Gesegnet seist Du, O Besitzer von Majestät und Ehre.]

[147]  Abu Dāwūd [1522], mit einer Sahīh  Isnād , an-Nasā'i [1304], als Sahīh klassifiziert von Ibn Khuzaimah [751] und Ibn Hibbān in al-Ihsān [2017, 2018], und al-Hākim unter den Bedingungen der zwei Sheikhs [1/273], adh-Dhahabī stimmte ihm zu. [ Übersetzung : O Allāh! Helfe mir darin mich an Dich zu erinnern, und Dir zu danken, und dass ich meine Anbetung von Dir perfektioniere.]

[148]   Sahīh : Sahīh Muslim [597]. [ Übersetzung : [33x] „Erhaben ist Allāh.“ [33x] „Alles Lob gebührt Allāh.“ [33x] „Allāh ist der Größte.“ [1x] „Es gibt keinen, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Allāh, dem Einzigen, keinen Partner hat Er. Sein ist die Herrschaft, und Ihm gebührt alles Lob, und Er hat über alles die Macht.“]

[149]   Sahīh : Sahīh Muslim [596].

[150]  Abu Dāwūd [1523], mit einer Hasan  Isnād , an-Nasā'i [1337], und über einem anderen Weg berichtet von at-Tirmidhī [2903], und er sagte „ Gharīb “. Der Weg von Abu Dāwūd wurde von Ibn Khuzaimah als Sahīh  klassifiziert [755], und von Ibn Hibbān in al-Ihsān [2001] und al-Hākim unter den Bedingungen von Muslim [1/233], adh-Dhahabī stimmte ihm zu. [ Damit sind die Surah al-Falaq [113] und Surah an-Nās [114] gemeint. ]

[151]  Nach dem Gebet eine gemeinschaftliche Du'ā  zu machen, hat keine Beweise. 'Abdullāh ibn 'Umar [radiallāhu 'anhu] und 'Abdullāh ibn az-Zubayr [radiallāhu 'anhu] würde nach dem Gebet [ einzeln ] Du'ā  machen und dann mit ihren beiden Handflächen über ihr Gesicht streichen [al-Bukhāri in al-Adab al-Mufrad [609], mit einer Hasan Isnād ]. Bei dieser Überlieferung [ Āthār ] ist die Jarh [Kritik] an Muhammed bin Fulayh und Fulayh bin Sulaymān angelehnt. Ihre Überlieferungen fallen nicht niedriger als das Level von  Hasan , siehe auch die erste Fußnote bei Punkt 15 [ bei der Vorgehensweise im Gebet ].

[152]  An-Nasā'i in Sunan al-Kubrā [9928], 'Amal al-Yawm wal-Lailah [100], mit einer Hasan   Isnād , und Kitāb as-Salāt von Ibn Hibbān [al-Ithāf al-Marhah li Ibn Hajr [6/259], Hadīth 6480]. [ Mit Ayatul Kursi ist der Vers 255 von der Surah al-Baqarah [2:255] gemeint. ]

[153]  Basierend auf der Hadīth ( لا تقبل صَلٰوة بغيرطهور ) - „Kein Gebet wird ohne Wudu' akzeptiert.“, Sahīh   überliefert von Muslim in seiner Sahīh [1/224, Hadīth 535]. Siehe auch Sahīh Bukhāri [ Sahīh : 6251].

[154]  Siehe sie Hadīth: ( وصلوا كما رأيتموني أصلي ) - „Und betet, so wie ihr mich beten sehen habt.“, Sahīh siehe Sahīh Bukhāri [631].

[155]   Ijmā'  (Konsens) , siehe Mawsu'atul Ijma' fil-Fiqhil-Islāmi [2/704], siehe auch Sahīh Bukhāri [ Sahīh : 6251].  

[156]  'Abdur-Razzāq in seiner Musannaf [3/489, 490, Hadīth 6428], mit einer Sahīh  Isnād . Als Sahīh  klassifiziert von Ibn al-Jarūd in al-Muntaqī [540]. Dass man mit seiner Zunge die Absicht für das Janāzah -Gebet fasst, ist nicht bewiesen [ vielmehr ist die Absicht eine Sache des Herzens und man braucht sie nicht verbal von sich zu geben ].

[157]  Nāfi' sagte: „[Ibn 'Umar] pflegte es bei jedem Takbīr  des Janāzah -Gebetes Raf'ul Yadayn zu machen.“, siehe Musannaf Ibn Abi Shaybah [3/296, Hadīth 11380] mit einer Sahīh  Isnād .

[158]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [740] und Imām Mālik in seiner Muwatta [1/159, Hadīth 377].

[159]  Ahmad in seiner Musnad [5/226, Hadīth 22313], mit einer Hasan  Isnād , und bei Ibn Jawzī in seiner Tahqīq  [1/283, Hadīth 477].

Anmerkung : Dies gilt allgemein für alle Gebete, und darin ist auch das Janāzah -Gebet enthalten, da das Janāzah -Gebet ebenfalls ein Gebet ist.

[160]  Sunan Abu Dāwūd [775], mit einer Hasan  Isnād . [ Siehe auch Fußnote zu Punkt 6 in der Vorgehensweise beim Gebet. ]

[161]  An-Nasā'i [906], mit einer Sahīh  Isnād , als Sahīh  klassifiziert von Ibn Khuzaimah [499], Ibn Hibbān in al-Ihsān [1797] und al-Hākim unter den Bedingungen der zwei Sheikhs [1/232], adh-Dhahabī stimmte ihm zu واخطاً من ضعفہ.

[162]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [1335], 'Abdur-Razzāq in seiner Musannaf [3/489, 490, Hadīth 6428], und Ibn al-Jarūd [840].

 Weil die Surah al-Fātiha vom Qur‘ān ist, sollte man sie auch lesen [rezitieren], wie man den Qur‘ān rezitiert. Was diejenigen angeht, die denken, dass im Janāzah -Gebet die Surah al-Fātiha nicht als Qur‘ān rezitiert werden sollte, sondern nur als Bittgebet gesagt werden sollte, so ist deren Aussage falsch.

[163]  An-Nasā'i [906], mit einer Sahīh  Isnād , Ibn Hibbān in al-Ihsān [1805], mit einer Sahīh Isnād .

[164]   Sahīh : Sahīh Muslim [53/400], ash-Shāfi'ī in al-Umm [1/108], als Sahīh  klassifiziert von al-Hākim unter den Bedingungen von Muslim [2/233], adh-Dhahabī stimmte ihm zu, und die Sanad  ist Hasan .

[165]  An-Nasā'i [4/74, 74, Hadīth 1989], mit einer Sahīh  Isnād .

[166]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [1334],   Sahīh Muslim [952], Ibn Abi Shaybah [3/296, Hadīth 11380], mit einer Sahīh Isnād  von Ibn 'Umar [radiallāhu 'anhu].

Neben dem noblen Gefährten Ibn 'Umar [radiallāhu 'anhu] ist von Makhūl, Zuhrī, Qays bin Abi Hāzim, Nāfi' bin Jubayr und Hasan al-Basri bewiesen, dass sie im Janazah -Gebet Raf'ul Yadayn machen würden, siehe al-'Ilall li Daraqutni [3/489, 490, Hadīth 2908], mit einer Hasan Isnād .

[167]  'Abdur-Razzāq in seiner Musannaf [3/489, 490, Hadīth 6428], mit einer Sahīh  Isnād .

[168]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [1334],   Sahīh Muslim [952].

[169]  Ibn Abi Shaybah [3/296, Hadīth 11380], mit einer Sahīh  Isnād .

[170]  'Abdur-Razzāq in seiner Musannaf [Hadīth 6428], mit einer Sahīh  Isnād , Ibn Hibbān in seiner Sahīh [Mawardi: 754], Abu Dāwūd [3199], mit einer Hasan Isnād .

[171]  At-Tirmidhī  [1024], mit einer Sahīh Isnād , und Abu Dāwūd [3201]. [ Übersetzung : O Allāh! Vergebe unseren Lebenden und unseren Toten, die von uns präsent sind und die von uns abwesend sind, unseren jungen und unseren alten, unseren Männern und unseren Frauen. O Allāh! Wen auch immer Du von uns am Leben erhältst, so erhalte ihn im Islam am Leben, und wen auch immer Du von uns sterben lässt, lasse ihn auf Eemān  sterben.]

[172]   Sahīh : Sahīh Muslim [85/963, Darussalam: 2232]. [ Übersetzung : O Allāh! Vergebe ihm und habe Gnade auf ihn, beschütze ihn und verzeihe ihm, empfange ihn mit Ehre und weite sein Grab auf. Wasche ihn mit Wasser, Schnee und Hagel, und reinige von ihm seine Sünden, so wie ein weißes Gewand von Dreck gereinigt wird. Gebe ihm eine Bleibe, die besser ist als seine Bleibe, eine Familie, die besser ist als seine Familie, einen Ehepartner, besser als sein Ehepartner. Lasse ihn in das Paradies eintreten und bewahre ihn vor der Strafe des Grabes und der Strafe des Höllenfeuers.]

[173]  Ibn al-Mundhirī in al-Awsat [5/441, Hadīth 3173], mit einer Sahīh  Isnād , und Abu Dāwūd [3202]. [ Übersetzung : O Allāh! So-und-so, der Sohn von so-und-so ist unter Deinem Schutz und Deiner Obhut, so bewahre ihn vor der Prüfung des Grabes und der Strafe des Höllenfeuers. Gewiss, Du bist treu bezüglich Deinem Versprechen, derjenige, der alles Lob verdient. O Allāh! Vergebe ihm und habe Ganden auf ihn, denn gewiss, Du bist der Allvergebende, der Allerbarmer.]

[174]  Mālik in seiner Muwatta [1/228, Hadīth 536], mit einer Sahīh  Isnād  von Abū Huraira [radiallāhu 'anhu] in Mawqūf -Form [ es ist also die Aussage eines Gefährten, nicht die Aussage des Propheten ﷺ]. [ Übersetzung : O Allāh! Dies ist dein Sklave, Sohn von Deinem Sklaven und Sohn von Deiner Sklavin. Er würde bezeugen, dass es keinen gibt, der [in Wahrheit] der Anbetung würdig ist, außer Du, und dass Muhammed Dein Sklave und Gesandter ist, und Du hast mehr Wissen über ihn. O Allāh! Falls er ein Sünder war, so schau über seine Sünden hinweg. O Allāh! Verweigere uns nicht der Belohnung [für ihn zu beten], und bewahre uns hiernach vor Fitan .]

[175]  Mālik in seiner Muwatta [1/228, Hadīth 537], mit einer Sahīh  Isnād  von Abū Huraira [radiallāhu 'anhu] in Mawqūf -Form. Diese Du'ā  würde vom noblen Gefährten Abū Huraira [radiallāhu 'anhu] für ein unschuldiges, verstorbenes Kind gelesen werden. [ Übersetzung : O Allāh! Bewahre ihn vor der Strafe des Grabes.]

[176]  Ibn Abi Shaybah [3/293, Hadīth 11361], mit einer Hasan  Isnād  von 'Abdullāh bin Salām [radiallāhu 'anhu] in Mawqūf -Form. [ Übersetzung : O Allāh! Vergebe unseren Lebenden und unseren Toten, unseren jungen und unseren alten, unseren Männern und unseren Frauen, die von uns präsent sind und die von uns abwesend sind. O Allāh! Wen auch immer Du von ihnen sterben lässt, lasse ihn auf Eemān  sterben, und wen auch immer Du von ihnen bleiben lässt, so lasse sie auf Islam bleiben.]

[177]  Ibn Abi Shaybah [3/293, Hadīth 11361], mit einer Sahīh  Isnād  von Habīb bin Maslama [radiallāhu 'anhu] in Mawqūf -Form. [ungefähre Übersetzung : O Allāh! Vergebe dieser Hanīf  [ jemand der auf der natürlichen Religion ist, auf welcher Allāh die Menschen erschaffen hat - Islam ] Seele, und mache sie von denen, die in Reue zu dir zurückgekehrt sind, und Deinen Weg befolgt haben, und bewahre sie vor der Bestrafung des Höllenfeuers.]

[178]  [Ibn Abi Shaybah [3/295, Hadīth 11370], von Sa'īd bin Musayyib, al-Shu'bah [11371] von Muhammed (bin Sirīn) und anderen Āthār  der Tabi'īn , welche (sinngemäß) sagten: „Für den verstorbenen gibt es keine Beschränkung bezüglich den Du'ās .“, und dies ist Sahīh   von ihnen bewiesen.]

[179]   Sahīh : Sahīh Bukhāri [1334],   Sahīh Muslim [952].

[180]  'Abdur-Razzāq in seiner Musannaf [3/489, Hadīth 6428], mit einer Sahīh  Isnād , und sie ist Marfū'  [ also bis zum Propheten  bewiesen ], Ibn Abi Shaybah [3/307, Hadīth 11491] von Ibn 'Umar [radiallāhu 'anhu], der dies tat, und die Isnād  ist Sahīh .

Anmerkung : Es ist weder vom Propheten ﷺ, noch von seinen Gefährten bewiesen, dass man im Janāzah -Gebet auf beiden Seiten den Salām  gibt. Sheikh al-Albāni [rahimahullāh] hat in seinem Buch Ahkām al-Janāiz [S. 127], mit dem Verweis auf Bayhaqi [4/43], die Überlieferung mit dem Salām  auf beiden Seiten im Janāzah -Gebet als Hasan  erklärt, aber die Sanad  ist aus zwei Gründen Da'īf : (1.) Hammād bin Abi Sulaymān ist Mukhtalat , und diese Überlieferung war nicht vor seinem Ikhtilāt [ Abschwächung seines Gedächtnisses ]. (2.) Der soeben genannte Hammād ist ein Mudallis , siehe Tabaqāt al-Mudallisīn [2/45], und diese Überlieferung ist mit عن überliefert. Imām 'Abdullāh ibn al-Mubārak sagte, dass diejenige Person, die im Janāzah -Gebet auf beiden Seiten den Salām  gibt, eine unwissende Person [ Jāhil ] ist, eine unwissende Person ist. [Masāil Abi Dawūd, S.154 mit einer Sahīh Isnād ]. Von Ibrahīm Nach'ī ist zwar im Janāzah -Gebet der Salām  auf beiden Seiten bewiesen [Musannaf Ibn Abi Shaybah [3/308], mit einer Hasan Isnād ], es ist jedoch besser, wenn man im Janāzah -Gebet den Salām  nur auf einer Seite gibt: der rechten Seite.

[181]  Transliteration übernommen und leicht modifiziert von der App: Hisnul Muslim [Greentech Apps Foundation]. In der App können diese hier aufgeführten Bittgebete auch im Audio-Format abgespielt werden.

Anmerkung  zu Tayammum : Berühre den Erdboden mit deinen beiden Handflächen, schüttle die Reste ab, streiche dann damit dein Gesicht und deine beiden Hände [ Sahīh : Sahīh Bukhāri, Hadīth 368].

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